Nachruf

Martina Weber

* 23.12.1963      † 12.11.2022

Sie hat die Quartiersarbeit in Manfort geprägt: Nachbarschaftszentrum
Johanneskirche, Umsonstladen, Stadtteilfest, Kleinster Weihnachtsmarkt und so vieles mehr. Sie hatte ein offenes Ohr für jeden, ein offenes Herz für alle.
Martina wird uns fehlen und in unseren Gedanken immer bei uns sein.
Wir wollen mit unserer Arbeit immer wieder an ihre Ideen und Initiativen anknüpfen und so an Martina Weber erinnern.

Traueranzeige

Ehrenamtliche Finanzcoaches ausgebildet

Mit eigenen Talenten das Leben anderer besser machen

Alle bekommen es zu spüren: ob an der Kasse beim Lebensmitteleinkauf oder bei den explodierenden Energiepreisen – gerade Menschen mit geringen Einkommen haben großen Beratungsbedarf was ihre Finanzen anbelangt. Hinzu kommen Menschen, die in der Schuldenfalle gelandet sind, unter anderem, weil immer aggressiver um Kredite geworben wird. Auffällig sei, so Schuldnerberater Thomas Raddatz, dass es immer mehr Gläubiger werden. 
Die Schuldnerberatung des Diakonischen Werkes Leverkusen baut seit vielen Jahren auf die Ausbildung von Ehrenamtlichen FiananzCoaches. Unterstützt werden dadurch verschiedene Tätigkeitsfelder, die ohne den Einsatz, Vielfalt und  Kreativität der freiwillig Mitarbeitenden so nicht bespielt werden könnten, wie die Präventionsarbeit an Schulen.
Für die Ehrenamtlichen ist dies eine besondere Chance, sich mit ihrem vorhandenen „Knowhow“ einzubringen. Im Vordergrund steht das Interesse am Thema „Umgang mit Geld“, es geht nicht darum, Spezialwissen rund um Geldanlagen zu haben. Denn es  geht vielmehr um Unterstützung, Beratung und Begleitung im Alltag, insbesondere bei Fragen wie man mit seinem Einkommen auskommt.

Die Arbeit mit und für Menschen in finanziellen Notlagen ist herausfordernd und erfolgsversprechend zugleich. Oftmals kann den Hilfesuchenden schon im ersten Beratungsgespräch eine große Last genommen werden, wenn bei einer Situationsanalyse die Pfändungsgrenzen ausgerechnet werden und das Existenzminimum gesichert wird. Die Rechte als Verbraucher werden erklärt, und damit wird die Zahlung von laufender Miete, Strom und Lebensunterhalt garantiert.
Am Freitag, 02.09.2022 haben acht Ehrenamtliche ihren modularen Ausbildungskurs abgeschlossen und das notwendige Handwerkszeug wie Vergleichs- und Orientierungsgrößen für die Budgetberatung, Schuldenanalyse oder Steuerungsinstrumente zur Schuldenregulierung erlernt.  Ein weiterer Schwerpunkt lag bei Themen wie Gesprächsführung und persönliche Strategieplanung.

Der Diakonie-Geschäftsführer Thomas Holtzmann dankte den Ehrenamtlichen für ihre Bereitschaft, sich zu engagieren: „Das Engagement hat eine große Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ebenso wie für die Stärkung demokratischer Werte und Haltungen.“ Das Engagement verbessere nicht nur die Lebenssituation derer, denen es zugutekommt, sondern stärke auch die Menschen, die sich engagieren. „Denn obwohl ehrenamtliche Tätigkeiten oft mühsam und zeitintensiv sind, ist kaum etwas erfüllender, als mit den eigenen Talenten und Fähigkeiten das Leben anderer Menschen leichter und besser zu machen“, so Holtzmann bei der Überreichung des Zertifikats zum Abschluss des Kurses.
Angeboten wird der Kursus von der Schuldnerberatung in Kooperation mit dem evangelischen Erwachsenen- und Familienbildungswerk des Kirchenkreises Leverkusen.

 

Auf dem Foto im Anhang von links nach rechts:

Gerrit Heetderks (Teil der Kursleitung), Marvin Schröder (Praktikant in der Schuldnerbeatungg),  Artur Jede, Wolfgang Schmitz, Thomas Lange, Wolfgang Binder, Birgit Alderath, Thomas Raddatz (Schuldnerberatung), Philipp Hackländer (Schuldnerberatung).

 

Sommerfest im Manforter Laden

Am  21.08.2022 wurde im Manforter Laden nach 2 Jahren der Pandemie endlich wieder gemeinsam mit den Familien gefeiert. Unter dem Motto: „Die geheimnisvolle Unterwasserwelt des Manforter Ladens“ konnten die Kinder mit einem Laufzettel verschiedene Stationen aufsuchen: 
Steine bemalen, Unterwasser-Tischset gestalten, Boote bauen, am Glücksrad drehen, Taschen bemalen, Schildkröten und Fische basteln, Goldschürfen und sich auf der Hüpfburg austoben. Im Kleinkindbereich konnten die ganz Kleinen sich im Enten angeln ausprobieren, auf der Wasserbahn kleine Boote fahren lassen und sich ebenfalls auf einer kleinen Hüpfburg austoben. Die Eltern konnten sich dabei auf Picknickdecken entspannt unterhalten und ihren Kindern zuschauen.

Auch in diesem Jahr wurden wieder Familienfotos gemacht, die mit einem Unterwasserhintergrund und Seifenblasen ausgestaltet waren. Für das leibliche Wohl wurde, wie die Jahre zuvor, mit Pommes und Popcorn, sowie mit Kaffee und Wasser gesorgt.
Die Umsetzung des Festes gelang nur durch die Unterstützung und das Engagement der Kolleg*innen aus verschiedenen Bereichen des Diakonischen Werkes, wie der Quartiersmanagerin mit dem Quartiershausmeister, Zusammen im Quartier, Alkenrather Familientreff, Ambulante Hilfe Team. Zudem gab es Unterstützung vom städtischen Familienzentrum in der Scharnhorststraße, der Familienhebamme der ProFamilia Leverkusen, den Honorarkräften und Ehrenamtler*innen des Manforter Ladens, Bewohner von vor Ort, sowie die Familienangehörigen der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen.

Die Tombola war wie immer ein großes Highlight und konnte aufgrund der zahlreichen Spenden durchgeführt werden. Die Preise wurden von der Sparkasse Leverkusen, AOK, EVL, Aqualand Köln, Phantasialand, Audizentrum Leverkusen, Fielmann, Richter Leverkusen und Bayer04 Leverkusen zur Verfügung gestellt. Zum Abschluss bedankte sich das Manforter Laden Team bei den Helfern mit einem kleinen Geschenk.

Insgesamt haben 203 Kinder im Alter von 1-14 Jahren an den Aktionen teilgenommen, so dass die Mitarbeiterinnen davon ausgehen, dass ca. 400 bis 450 Erwachsene und Kinder das Sommerfest besucht haben.

800 Euro für ukrainische Flüchtlinge in Leverkusen

Der Diakonieausschuss der Ev. Kirchengemeinde an Dhünn, Wupper und Rhein hat am 26.05.2022 einen Frauen- und Kindertrödeltag in der Hoffnungskirche veranstaltet. 
Durch einen eigenen Diakonietrödelstand und den Verkauf von Kaffee und Kuchen konnten 800 Euro Spendengelder gesammelt werden.


Diese Spende soll den Menschen aus der Ukraine, die z.Zt. in Bergisch Neukirchen in der Flüchtlingsunterkunft leben,  zugutekommen.

Tanja Hahn-Giesler und Anja Baldringer (v. li.) vom Presbyterium der Kirchengemeinde übergaben den Scheck symbolisch an die Diakonie-Mitarbeiterinnen Bianka Stöcker-Meier und Monika Kuznicow (3. und 4. Person auf dem Foto v. li.)

„Gesunder Snack – welcher Zweck?“

Wie schmeckt eigentlich Brokkoli? Wo kommt mein Obst her? Wozu ist Kalzium gut?

Gute Ernährung, Bewegung und mentale Fitness: mit spielerischer Aufklärung über Lebensmittel will „ZiQ“ (Zusammen im Quartier, ein Projekt des Diakonischen Werks Leverkusen) gemeinsam mit Kooperationspartnern das gesunde Aufwachsen von Kindern fördern. 

(Auf dem Foto von links nach rechts: Torsten Rohde, AOK, Elisabeth Garcia, Bayer 04, Surjeet Kurtenbach, ZiQ, Mario Kück, OLEO-Fonds).

Jeden Dienstag wird ein anderer Schwerpunkt angeboten. Die AOK fungiert zum Beispiel als Kooperationspartner für den „Sinnesparcours“, bei dem es darum geht, Obst und Gemüse zu riechen, zu fühlen und zu schmecken, erklärt Torsten Rohde, Leiter der AOK-Geschäftsstelle Leverkusen. Mit Elisabeth Garcia von Bayer 04 können die Kinder bei einer Stadiontour erleben,  wie wichtig Bewegung ist und Mario Kück vom OLEO-Fonds für gesunde Ernährung und Bewegung unterstützt das Projekt mit Rat und Tat.

ZiQ baut am Nachbarschaftszentrum einen „Marktstand“ auf, an dem die Kinder sich mit Obst und Gemüse versorgen können, die Waren aber auch anderen Menschen im Quartier anbieten. So können sie einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln entwickeln, sich für die Gemeinschaft einsetzen und die Nachbarschaft stärken.

„Der Ausgangspunkt war, dass auf Ausflügen und Freizeitangeboten, bei denen ZiQ personell unterstützt wurde, auffiel, dass die Kinder als Mittagssnack oft Chips und Schokoriegel mitgebracht haben anstelle von frischem Obst oder Gemüse“, sagt Projektleiterin Surjeet Kurtenbach.

Wenn Äpfel oder Bananen angeboten wurde, griffen die Kinder aber gerne zu.

Deshalb will das Projekt dort ansetzen, damit Kinder gefördert werden, die von zu Hause nicht so viele Berührungspunkte mit frischen Lebensmitteln haben, unter anderem mit gezielter Aufklärung über die Wirkweise von Inhaltsstoffen.

„Sie sollen spielerisch lernen, wie wichtig Vitamine sind und das Gesunde soll mit dem Leckeren verbunden werden“, lautet das Credo von Surjeet Kurtenbach. Die Zusammenarbeit mit dem Jugendcafé Manfort ist aus diesem Grund nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Projekts, um die Kinder in einem spielerischen Kontext zu erreichen und für das Thema zu begeistern.

Deshalb gehen die Mitarbeiter*innen mit den Kindern in den Supermarkt. Mit einem Lebensmittelquiz geht es um Aufklärung, wo welche Vitamine vorkommen und wie wichtig zum Beispiel Calcium für die Knochen ist.
Die Kinder sollen die Möglichkeit haben, Lebensmittel kennenzulernen die zu Hause nicht üblich sind. Sie können die auch mitnehmen. Ein anderes Thema ist Zucker. Wo versteckt er sich um was macht er mit den Zähnen?  Zubereitet werden deshalb gesunde Drinks oder Shakes: „Dazu braucht man ja nicht viel, es reicht Milch und Banane da hat man ein Milchshake, der ist gesund es muss nicht  immer Eis sein“, erklärt Surjeet Kurtenbach.

Weitere Infos: https://www.diakonie-leverkusen.de/rat-und-tat/soziale-teilhabe/zusammen-im-quartierkinder-staerken-zukunft-sichern/

 

 

Angebote für ukrainische Flüchtlinge

Das Diakonische Werk des Kirchenkreises Leverkusen bietet selbstverständlich allen Menschen gleichermaßen an, die Beratungs- und Hilfsangebote zu nutzen, ganz klar auch den Flüchtlingen, die aus anderen Ländern zu uns kommen.  Da momentan viele Menschen aus der Ukraine flüchten, haben wir an dieser Stelle die Angebote zusammengestellt, die für sie gerade besonders nützlich sein könnten.

Kinder, Jugendliche und Familien:

Die Erziehungsberatung und Wendepunkte-Beratung kann auch von ukrainischen Familien genutzt werden. Die Voraussetzung ist, dass es Kinder bis 27 Jahre  in der Familie gibt. Beim Projekt „Wendepunkte“ ist Voraussetzung, dass es einen zusätzlich Drogenhintergrund in der Familie gibt. .

https://www.diakonie-leverkusen.de/rat-und-tat/relaunchdiakonie-leverkusende/erziehungsberatungsstelle-fuer-eltern-kinder-und-jugendliche/

https://www.diakonie-leverkusen.de/rat-und-tat/relaunchdiakonie-leverkusende/wendepunkte/

 

Außerdem gibt es eine Fülle von Kursen und Hilfen im Alkenrather Familientreff und im Manforter Laden. Erste Anmeldungen sind für den Deutschkurs mit Kinderbetreuung sind eingegangen.

Darüber hinaus bietet der Manforter Laden bietet den Zugang zu Kursen, Hilfestellungen bei Fürsorge und Erziehungsfragen, Spielgruppen für Kinder im Alter bis zu drei Jahren, Bastelkreisen und Austausch mit anderen Eltern im Offenen Café oder beim Familienfrühstück.

https://www.diakonie-leverkusen.de/rat-und-tat/relaunchdiakonie-leverkusende/manforter-laden/

Auch im Alkenrather Familientreff liegt der Akzent neben Krabbel- oder Bastelstunden auf der Unterstützung in den Bereichen Erziehung, Finanzen, Erwerbslosigkeit, Ehe oder Schule, mit dem Ziel, die Familien zu stärken. Angeboten wird Hilfe zur Stabilisierung und Existenzsicherung.

https://www.diakonie-leverkusen.de/rat-und-tat/relaunchdiakonie-leverkusende/alkenrather-familientreff/

 

Arbeit und Soziales

Persönliche Beratung zu Fragen rund um das Thema Arbeit und Soziales:
Zum Beispiel bei der Suche nach einem Arbeitsplatz, bei Problemen mit Behörden und Arbeitgebern oder bei Fragen zu beruflicher Bildung, Sprache, Gesundheit, Wohnung, Geld und Finanzen, Familie oder Sozialleistungen.

Beratungsstelle Arbeit
Schulstr. 5
51373 Leverkusen (Wiesdorf)

Ansprechpartner
Markus Wundes
Telefon: 02171 – 750 41 21
Beratungsstelle.arbeit@diakonie-leverkusen.de
www.diakonie-leverkusen.de/rat-und-tat/soziale-teilhabe/beratungsstelle-arbeit/

 

Die "Ankleide" – Kostenlose Kleidung für Erwachsene

Öffnungszeiten für Spender und Bedürftige
jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 09.00 bis 12.00 Uhr
Bielertstr. 16a
51379 Leverkusen-Opladen
https://www.diakonie-leverkusen.de/rat-und-tat/soziale-teilhabe-beschaeftigungsfoerderung/die-ankleide/

 

Pflege und ambulant betreutes Wohnen

Pflegebedürftige Menschen können das Angebot des BED über das Sozialamt als Kostenträger in Anspruch nehmen. Wir haben eine Mitarbeiterin, die russisch spricht

https://www.diakonie-leverkusen.de/rat-und-tat/soziale-teilhabe/betreuungs-und-entlastungsdienst-bed/

Geflüchtete Menschen mit Behinderung können Leistungen der Eingliederungshilfe (Bewo) in Anspruch nehmen. Auch hier haben wir eine Mitarbeiterin, die russisch spricht.

https://www.diakonie-leverkusen.de/rat-und-tat/soziale-teilhabe/ambulant-betreutes-wohnen/

 

Antidiskriminierungsarbeit

Die Servicestelle Antidiskriminierung bietet ein offenes Ohr, um über Diskriminierungserfahrungen zu sprechen. Ziel ist die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und die Schaffung eines gesellschaftlichen Bewusstseins, das ein respektvolles Miteinander  anstrebt –  dabei sollen Herkunft, Geschlecht, Religion, Alter, Behinderung oder sexueller Orientierung keine Rolle spielen. Grundlage der  Arbeit ist das  „Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz“, das  Diskriminierung verbietet – zum Beispiel bei der Arbeit, bei der Wohnungssuche oder beim Arzttermin.

https://www.diakonie-leverkusen.de/rat-und-tat/soziale-teilhabe/servicestelle-antidikrimierungsarbeit/

Hilfe bei Gewalt gegen Frauen und Kinder

Die UpSchneiderei und das Fachwerk Opladen sammeln für Menschen aus der Ukraine

Schockiert über Putins Angriffskrieg auf die Ukraine wollen die UpSchneiderei und das Fachwerk etwas für die Betroffenen tun. Gemeinsam haben sie entschieden, die Spendenaktion der Diakonie Katastrophenhilfe zu unterstützen. Alle Erlöse aus dem Verkauf der Herzen und Osterdekoration der UpSchneiderei werden dorthin gespendet.

Das Fachwerk bietet Geschenkideen, die nicht ‚von der Stange‘ kommen: individuelle Groß- und Kleinigkeiten mit regionalem Bezug zum Verschenken oder einfach Selbstbehalten.

Kreative finden dort den passenden Rahmen zur Präsentation und Verkauf ihrer handgefertigten Kostbarkeiten – so wie die UpSchneiderei des Diakonischen Werks. Sie können im Ladenlokal ein Fach mieten, das Fachwerk sorgt für Werbung, Verkauf und Verpackung

Öffnungszeiten

Dienstag und Mittwoch:
10 bis 15 Uhr

Donnerstag und Freitag:
13 bis 18 Uhr

Samstag:
10 bis 13 Uhr

Kontakt:

Kölner Straße 85
51379 Leverkusen

0172 – 2915195
 

 

Infos: Hilfe für die Menschen in der Ukraine

Viele  möchten die Menschen in der Ukraine unterstützen. Gisela Schindler hat verschiedene Aktion zusammengestellt. Jede Person kann selbst schauen, was geeignet ist (Stand: 28.02.22)

 

  • Michael Giering aus Schlebusch hat ein Transportunternehmen. Er sammelt an der Grunewaldstraße spenden und übergibt sie an professionelle Hilfsangebote, die die Spenden in die Ukraine oder zu den ukrainischen Flüchtlingen bringen. Michael könnte vor allem auch noch Umzugskartons für den Transport der Hilfsgüter gebrauchen. Kontakt: per WhatApp: 0176 - 10625532.
     
  • Der Integrationsrat der Stadt Leverkusen sammelt Sachspenden (Medizin, Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, haltbare Lebensmittel, Batterien, Taschenlampen, Gaskocher). Sie können Mittwoch bis Freitag immer zwischen 14.00 und 18.00 Uhr am Haus der Integration (Manforter Straße 184, Eingang 3) abgegeben werden.
     
  • Die Deutsche Kleiderstiftung organisiert Kleiderspenden für die Ukraine. Sie sucht nach gut erhaltener Kleidung, die versandkostenfrei zugeschickt werden kann.
     
  • Privatpersonen in Leverkusen organisieren Sammlungen zum Beispiel über das Nettwerk Leverkusen auf Facebook.
     
  • Angesichts des Kriegs in der Ukraine bereitet sich die Stadt Leverkusen  gemeinsam mit Hilfsorganisationen, Wohlfahrtsverbänden und weiteren Partnern auf die erwartete Flüchtlingswelle vor und schafft die dafür notwendige Infrastruktur. Dabei bauen die Stadtverwaltung und ihre Netzwerkpartner auf die gemeinsame erfolgreiche Zusammenarbeit im Zuge der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 auf.
    Zur Hilfskoordination gehört unter anderem:
    - ausreichend Unterbringungsmöglichkeiten inklusive der entsprechenden Ausstattung
      mit Betten und Ähnlichen zu schaffen,
    - die Versorgung der Geflüchteten mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Sanitärartikeln 
      vorzubereiten,
    - für Betreuung und ehrenamtliche Begleitung der Menschen zu sorgen,
    - Unterstützung durch Dolmetschende sicherzustellen
    - oder auch Lagerkapazitäten für Spenden zu schaffen.


Die Stadt Leverkusen hat daher die E-Mail-Adresse ukraine-levhilft@stadt.leverkusen.de eingerichtet, um Hilfsangebote aus der Bürgerschaft koordinieren zu können. Bürgerinnen und Bürger, die beispielsweise Wohnungsangebote für Menschen aus der Ukraine machen möchten, können sich gerne unter dieser E-Mail-Adresse bei der Stadt melden. Von Sachspenden bittet die Stadtverwaltung zum jetzigen Zeitpunkt noch abzusehen. Denn erst wenn feststeht, wann wie viele Menschen aus der Ukraine in Leverkusen eintreffen werden, lässt sich zielgerichtet koordinieren, welche Sachspenden (z.B. Kinderspielzeug oder Baby- und Kindernahrung) in welcher Menge benötigt werden. Sobald sich der Bedarf an Sachspenden genauer absehen lässt, wird hierzu gesondert informiert.
 

 

 

400 Buchspenden zu Naturerlebnissen für das Projekt „Willkommen, kleines Baby“

Auf dem Foto von li. nach re.:
Bianka Stöcker-Meier, Projektleiterin,
Stefanie Arndt und
Doris Baklikow vom Projekt „Willkommen, kleines Baby“;
Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende NaturGut Ophoven

 

 

In Leverkusen erblicken jedes Jahr zwischen 1200 und 1600 Babys das Licht der Welt.
Sie werden ganz besonders begrüßt: mit einer Willkommenstasche, gefüllt mit Geschenken fürs Baby und nützlichen Infobroschüren für die frischgebackenen Mütter und Väter.

Die Idee des Willkommen-Projekts des Diakonischen Werks Leverkusen ist, dass sich die Eltern nicht durch die Weiten des Internets oder des Telefonbuches schlagen müssen, um eine Antwort darauf zu bekommen, wen sie bei welchem Problem mit dem Nachwuchs anrufen können. Deshalb finden sie in der Willkommenstasche auch viele Informationen und Broschüren.

Neben Rauchmelder, Badethermometer, Beißring-Zahnbürste erhalten die Eltern künftig auch ein Buch für die Geschwister, das den Eltern im Rahmen des Willkommensbesuchs überreicht wird.
Das NaturGut Ophoven hat einen Elternratgeber für mehr Natur in der Erziehung erarbeitet. Darin enthalten sind Vorschläge für jede Woche des Jahres, was Eltern mit ihren Kindern in den verschiedenen Jahreszeiten in der Natur unternehmen können, aber auch Bastelanleitungen, Rezepte und Geschichten.
Marianne Ackermann, Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven hat die Kober-Stiftung für die Finanzierung der Buchspende gewonnen. Die Bücher im Wert von 4000 Euro wurden an die Projektleitern Bianka Stöcker-Meier und ihr Team übergeben.

Eltern, die bereits ein Kind haben, bekommen künftig eine Willkommenstasche mit dem Ratgeber, wenn sie Besuch von den ehrenamtlichen Willkommenspatinnen erhalten.
Bianka Stöcker-Meier freut sich übrigens über weitere Mitstreiterinnen, die Lust haben, frischgebackene Eltern zu besuchen und zu beschenken.

Weitere Infos:
Bianka Stöcker-Meier
Telefon 02171-75041-12
bianka.stoecker-meier@diakonie-leverkusen.de

 

 

Es weihnachtet im Quartier

Das Projekt ZiQ – Zusammen im Quartier  – Kinder stärken – Zukunft sichern -
des Diakonischen Werks Leverkusen, hat mit dem Verein „Geschenke gegen Kindertränen eine Aktion organisiert, um Kinderaugen zum Leuchten zu bringen. „Wir haben Spiele, Puzzle, Bobby-Cars, Puppen, Fußbälle – einfach ganz viele Spielsachen, die den Kindern eine Freude bereiten sollen“, sagt Surjeet Kurtenbach, ZiQ-Mitarbeiterin.

(Auf dem Foto ZiQ-Mitarbeiterinnen Katharina von Kannen li., Surjeet Kurtenbach re.)

Im November wurden rund 450 Geschenke bei dem Verein „Geschenke gegen Kindertränen“  aus Bergisch Gladbach abgeholt, nach und nach werden sie verteilt, etwa beim Alkenrather Familientreff, in der Manforter Unterkunft für Geflüchtete, im L.A. Jugendtreff Alkenrath oder beim Manforter Laden.

Die neuen Artikel wie Beauty Produkte und Babyzubehör und auch gebrauchte Spielsachen werden vom Verein eingesammelt, begutachtet, gereinigt und kleine Schönheitsfehler wenn nötig repariert. Außerdem werden sie kategorisiert, zum Beispiel ob es eher für Jungen oder Mädchen, für kleine Kinder oder Schulkinder geeignet ist und weihnachtlich  verpackt. Aus Hygienegründen sind weder Kuscheltiere noch Textilien im Programm. 

„Die Kinder freuen sich über die Geschenke“, weiß Surjeet Kurtenbach. „Und im Grunde ist es doch nachhaltig, wenn gut erhaltene Dinge weitergegeben werden, so tun wir letztlich auch noch etwas für unsere Umwelt.“

 

Impfen bei Diakonie, Suchthilfe und Kita-Verband

Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen ließen sich etwa 120 Beschäftigte der Suchthilfe, des Kita-Verbandes und des Diakonischen Werks Leverkusen den Stich setzen. Für viele war es schon Routine, denn sie holten sich die Booster-Dosis - genau wie Thomas Holtzmann (auf dem Foto links).

Helga Vogt, Geschäftsführerin der Suchthilfe und Diakonie-Geschäftsführer Thomas Holtzmann haben am Dienstag, 10.12.2021 eine Impfaktion-Aktion organisiert. Das hieß: Termine koordinieren, Listen vorbereiten und dafür zu sorgen, dass Impfausweis, Krankenkassenkarte und Einverständniserklärung parat sind. Über eine Anfrage an die Kassenärztliche Vereinigung konnten zwei Ärzte gewonnen werden: Dr. Ines Norhausen und Thomas Meurer impften im Akkord – fast 120 Personen in drei Stunden. „Es war vorbildlich vorbereitet, alle hatten die Dokumente dabei und waren pünktlich“, so Thomas Meurer. „Da es in der Regel die dritte Impfung war, konnten alle die Verträglichkeit abschätzen und es war nicht notwendig, dass sie nach der Injektion noch lange dableiben mussten.“ Auch das sorgte für den zügigen Ablauf. 

Für einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war es ein freudiges Wiedersehen mit Kollegen, die Atmosphäre glich ein bisschen einem kleinen Betriebsausflug. Wegen Corona gab es in der letzten Zeit kaum gemeinsame Treffen -  geschweige denn eine große Weihnachtsfeier. So konnten sich wenigstens ein paar Kolleginnen und Kollegen auf Abstand mal kurz beim Impfen begegnen und Neuigkeiten austauschen.

Die meisten fühlen sich etwas besser geschützt nach Auffrischungsimpfung, so wie Nadja Georgi, Geschäftsführerin des Kita-Verbandes: „Ich habe jetzt  ein sichereres Gefühl. Natürlich pass ich weiterhin auf und halte mit an die Regeln. Keinesfalls möchte ich auf einer Intensivstation liegen. Deshalb möchte ich auch die Booster-Impfung haben und so  meinen Beitrag leisten, damit wir irgendwann aus dieser Pandemie herauskommen.“

Nachruf

Jesus Christus spricht:
Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, der wird leben,
auch wenn er stirbt.

Johannes 11, 25

Der Kirchenkreis Leverkusen und
die Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes nehmen Abschied von

                 Anne de la Motte

*  15.08.1985             +  01.09.2021

Anne de la Motte war in verschiedenen Arbeitsbereichen tätig und schloss parallel ein Studium zur Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin erfolgreich ab. Mit ihr verlieren wir viel zu früh eine engagierte und zugewandte Kollegin sowie einen herzlichen und liebenswerten Menschen. Für ihre prägende Mitarbeit sind wir zutiefst dankbar.

In unserer Trauer sind wir verbunden mit ihren Angehörigen und im festen Vertrauen auf die Auferstehung.

Hans Höroldt
Geschäftsführer Diakonisches Werk

Thomas Holtzmann
Geschäftsführer Diakonisches Werk

                  Bernd-Ekkehart Scholten
                         Superintendent

             

 

Corona-Virus & Erreichbarkeit

Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund des Corona-Virus sind wir momentan nicht in direktem Kontakt erreichbar. Selbstverständlich sind wir für Sie da – entweder telefonisch oder per Mail.

Auf Ihre Anliegen werden wir kurzfristig reagieren. Die Mitarbeiter/-innen in den verschiedenen Arbeitsbereichen sind im Dienst, bitte melden Sie sich dort.

Wenn Sie keinen konkreten Ansprechpartner haben oder auch bei besonderen Notlagen erreichen Sie uns montags bis donnerstags von 08.00 bis 17.00 Uhr und

                                    freitags von 08.00 bis 14.00 Uhr unter Telefon:  0214/ 382-777

 

Chempark unterstützt Arbeitslosenzentrum & mehr

Mit 1000 Euro hat der Chempark das Arbeitslosenzentrum & mehr unterstützt. Mit dem Geld konnte die Ausstattung des Zentrums verbessert werden: Zum einen wurde ein neuer Boden verlegt, der die Atmosphäre für die Ratsuchenden angenehmer gestaltet. Zum anderen konnte ein neuer Drucker angeschafft werden. Ratsuchende können im Arbeitslosenzentrum beispielsweise Dokumente für ihre Bewerbungen ausdrucken.
Das Arbeitslosenzentrum in Wiesdorf ist ein niedrigschwelliges Angebot für alle Leverkusener Bürger, die Fragen haben rund  um das Thema Arbeitslosigkeit/ Arbeit. Es ist ein Ort der sozialen Begegnung, des Austausches, der Information und der Begleitung.
Für den Chempark hat Dr. Ulrich Bornewasser die Neuanschaffungen im Arbeitslosenzentrum in den Blick genommen. „Das Arbeitslosenzentrum entspricht von der Raumgröße her dem Chempunkt.“ Auch dorthin wenden sich pro Jahr  rund 1500 Nachbarn mit Fragen rund um den Chempark – ähnlich wie im Arbeitslosenzentrum. „Hier wird mit Herz und Verstand professionell geholfen, in direkter Nachbarschaft“, freut sich Dr. Ulrich Bornewasser.

 

Auf dem Foto von links nach rechts:
Marion Petry (Abteilungsleiterin Diakonisches Werk)
Michael Sabel (ehrenamtlicher Mitarbeiter im Arbeitslosenzentrum)
Michael List (ehrenamtlicher Mitarbeiter im Arbeitslosenzentrum)
Carola Voß (Teamleiterin im Arbeitslosenzentrum)
Dr. Ulrich Bornewasser (Chempark )

 

Evangelische Kirche und ihre Diakonie: engagiert in und für Manfort

Seit 2015 wurde in Manfort der Prozess "Gemeinsam Leben in Manfort (GLIM)" in Sachen Quartiersentwicklung durch das Diakonische Werk des Kirchenkreises Leverkusen mit maßgeblicher Unterstützung der Stadt Leverkusen und des Landes NRW auf den Weg gebracht.

Stationen waren eine repräsentative Befragung der Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil (2015/6), die Gründung einer Bewohnerinnen- und Bewohnergruppe ab 2016, die Durchführung regelmäßiger Stadteilversammlungen und die Erstellung eines  Quartiersentwicklungskonzeptes "Masterplan für Manfort" (2017), das entscheidende Impulse der Menschen vor Ort aufnahm. Ziel ist eine dauerhafte Verbesserung der Wohn- und Lebensverhältnisse im Stadtteil.

Der „Masterplan für Manfort“ wird sukzessive umgesetzt: Das Nachbarschaftszentrum Johanneskirche Manfort ist entstanden und Angebote für Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren werden ausgeweitet.

Die neue Quartiersmanagerin Tanja Deiters wird zunächst alle bestehenden Angebote in Manfort sammeln und für die Bürgerinnen und Bürger im „Manforter Monatskalender“ öffentlich machen. Zur weiteren Umsetzung des Manforter Masterplanes wird sie Projekte in Manfort initiieren.
 Zudem regt sie die Bürgerinnen und Bürger an,  die Entwicklung in Manfort weiterhin mitzugestalten und bietet an jedem ersten Dienstag im Monat Offene Abende an, die jeweils einem Thema gewidmet sind. Außerdem können die Manforter Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen und Fragen in ihre wöchentliche Sprechstunde montags 17.00 bis 18.30 Uhr im Nachbarschaftszentrum Johanneskirche kommen.

Ansprechpartnerin: Tanja Deiters, Quartiersmanagerin
Telefon: 0172/ 202 59 76
Email: tanja.deiters@diakonie-leverkusen.de

 

Nachbarschaftszentrum Johanneskirche Manfort

Das Nachbarschaftszentrum hat sich zu einem beliebten Treffpunkt für Manforter Bürgerinnen und Bürger entwickelt. Es finden regelmäßige Angebote statt: von Seniorengymnastik oder Spielnachmittag bis hin zu einem Theaterprojekt.  

Ein herausragendes Angebot ist der im letzten Jahr eröffnete Umsonstladen. Unter dem Motto „Nicht wegwerfen – sondern neu nutzen“ werden hier Haushaltsgegenstände oder Dekoartikel angeboten. Jeden Montag kommen ca. 60-80 Personen zum „Einkaufen“ in den Laden, der von ehrenamtlichen Mitarbeitenden geleitet wird. Zur gleichen Zeit ist auch das Nachbarschaftscafe geöffnet. Dort können sich die Menschen bei Kaffee und Kuchen kennenlernen und austauschen. 

Besondere Highlights waren der Nachbarschaftstag und Nachbarschaftsgrillabende, der Besuch der Reparaturwerkstatt  und die Sprechstunde mit Oberbürgermeister Uwe Richrath.

In diesem Jahr sind weitere Aktionen geplant:

  • das Stadtteilfest am Sonntag,  29.09.2019
  • die Beteiligung an der 15. Leverkusener Kunstnacht am Freitag,  11.10 2019
  • Leverkusens Kleinster Weihnachtsmarkt am 2. Adventswochenende (07./08.12. 2019).

Die Bürgerinnen und Bürger sind mit ihren Ideen gefragt: Wer schon immer mal eine Skatrunde aufbauen oder sich zum gemeinsamen Nähen treffen wollte - hier ist der Ort, an dem das stattfinden kann. Und Unterstützung bei der Organisation ist im Nachbarschaftszentrum  gewährleistet.

Ansprechpartnerin:
Martina Weber, Leitung des Nachbarschaftszentrums Johanneskirche Manfort
Telefon: 0172/ 253 01 69
Email: martina.weber@diakonie-Leverkusen.de

 

„Zusammen im Quartier“

Das Land NRW stellt Fördergelder in Höhe von 8 Mio. Euro für Projekte zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut in besonders benachteiligten Quartieren in NRW zur Verfügung. Manfort ist ein Stadtteil in dem die Lebensräume von „Arm“ und „Reich“ nah beieinander liegen. An einem sozialen Leben können viele Menschen häufig nicht teilhaben. Ziel des Programms „„Zusammen im Quartier – Kinderstärken - Zukunft sichern“ ist, die  Lebenssituationen der Menschen zu verbessern und die Entwicklungsmöglichkeiten vor allem von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Niederschwellige  Aktionen und regelmäßige Angebote sollen den Zugang der Zielgruppe erleichtern,  die „Kümmerer“ vor Ort haben die Aufgabe, als eine Art Coach zu fungieren.

Die Kümmerer des Diakonischen Werks des Kirchenkreises Leverkusen arbeiten eng mit dem Jugendcafé „JuCa“ des Jugendwerks des evangelischen Kirchenkreises Leverkusen sowie dem Manforter Laden, dem Jugendzentrum Lindenhof, dem Jugendbunker und den beiden Schulen im Quartier, der Regenbogenschule und der Theodor-Wuppermann-Schule, zusammen.

Im Juca wird an drei Wochentagen ein offener Treff für sechs bis zwölfjährige angeboten, außerdem gibt es das Pausencafé für die 8.- 10. Jahrgangsstufe der Theodor-Wuppermann-Schule mit einem kostenlosen Mittagessen.

Geplant sind darüber hinaus Aktionen in den Herbstferien: 

  • ein dreitägiger Graffiti Workshop in der ersten Herbstferienwoche
  • ein Zirkusprojekt in der zweiten Herbstferienwoche
  • Koch- und Bastelangebote
  • Angebote zur Berufsorientierung für Jugendliche ab der 9. Klasse
  • Fußballtournier am 15.09.2019

Ansprechpartnerin:
Iris Bich-Joppich, Projektleitung „Zusammen im Quartier“
Telefon: 0173/ 288 93 98
Email: Iris.Bich-Joppich@diakonie-leverkusen.de

 

Pläne des Kirchenkreises Leverkusen

Der Kirchenkreis Leverkusen hat nach der Angliederung der Manforter Johanneskirchengemeinde an die Kirchengemeinden Mitte und Schlebusch am 01.01.2018 die Verantwortung für die Immobilien übernommen. Der Schritt war notwendig, da niemand anders bereit war, die – auch finanzielle – Verpflichtungen (wie z. B. Unterhaltungskosten)  insbesondere für die denkmalgeschützte Johanneskirche zu übernehmen. Die Verantwortlichen haben nach Lösungen gesucht, mit dem Ziel, die Johanneskirche zu erhalten und den Zuschussbedarf für die Unterhaltung der Immobilien zu reduzieren.

Als Modell stand eine katholische Kirche in Düsseldorf Pate, die sich in einer ähnlichen Situation befand. Hier wurde ein Denkmal in eine Kindertagesstätte umbaut. Nach ersten Gesprächen mit dem dafür verantwortlichen Architekten wurde diese Idee auf die Johanneskirche übertragen und der Architekt vom Kirchenkreis beauftragt, im Rahmen eines Gutachtens die Realisierungsmöglichkeit zu prüfen. Seit dem Spätsommer 2018 hat der Kirchenkreise unter Beteiligung des Architekten zahlreiche Gespräche mit der Stadt Leverkusen, dem Landschaftsverband und auch immer wieder mit den zuständigen Denkmalbehörden geführt, ob und in welcher Form dies für Manfort realisiert werden kann.

Mehrmals musste der Architekt Anpassungen vornehmen, um den Anforderungen des Denkmalschutzes nachzukommen. Seit Mitte Juni 2019 ist nun klar, dass ein Umbau der Johanneskirche in eine bis zu sechsgruppige Kindertageseinrichtung baulich auch unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes möglich ist. Der Kirchenkreis hat den Architekten jetzt beauftragt, den Bauantrag zu stellen. 

Geplant ist, Plätze für 80 bis 100 Kinder zu schaffen, die zum Start des Kindergartenjahres 2021/2022  das Kirchengebäude mit Leben füllen. Die besondere Herausforderung dabei: Der bisherige Kirchraum wird bei allen Um- und Einbauten von innen noch weitgehend erlebbar sein und von außen wird man kaum Veränderungen wahrnehmen. 

Die Planungen umfassen aber noch mehr als nur den Umbau der Kirche. Der Kirchenkreis Leverkusen engagiert sich mit seinem Diakonischen Werk und dem Jugendwerk  gemeinsam mit der Stadt im Nachbarschaftszentrum an der Johanneskirche und will die begonnene Arbeit dort weiterführen.

Unter dem Arbeitstitel „Diakonisches Zentrum Manfort“ plant der Kirchenkreis eine verstärkte Präsenz an der Scharnhorststraße. So soll das bisherige Pfarrhaus künftig Stützpunkt einer Diakoniestation sein. Hier liegen bereits konkrete Absprachen mit der Diakoniestation Leichlingen und Witzhelden vor, die einen neuen Stützpunkt sucht.

Schließlich soll ein Neubau auf dem Gelände Platz für multifunktionale Gemeinderäume, betreutes Wohnen und preisgedämpften Wohnraum für Familien eis hat den Architekten daher jetzt mit der Stellung des Bauantrages beauftragt, der bis Ende des Jahres vorliegen bieten. Hier liegen die Hürden derzeit noch am höchsten, da zunächst baurechtliche Fragen gelöst werden müssen und wiederum der Denkmalschutz im Blick auf die Sichtbeeinträchtigung der Johanneskirche zu beteiligen ist.

Die Beteiligten bei der Stadt und im Kirchenkreis sind sich aber im Grundsatz einig, diese Lösung ermöglichen zu wollen.

Alle Planungen stehen derzeit noch unter dem Vorbehalt, die Frage der Finanzierung zu lösen, denn es geht um einen hohen Millionenbetrag, der hier investiert werden soll und sich auf lange Sicht auch rechnen muss. Trotzdem hat der Kreissynodalvorstand - die Leitung des Kirchenkreises – bereits die Mittel für die weitere Planung bewilligt. Als deutliches Zeichen, dass sich die evangelische Kirche nicht aus aus Manfort zurückzieht.
Im Gegenteil:  Evangelische Kirche und ihre Diakonie sind schon heute deutlich präsenter als zuvor und werden das auch weiterhin sein.

Info: Notkirche

Die Johanneskirche ist eine der sogenannte „Notkirchen“, die von dem Architekten Otto Bartning nach dem 2. Weltkrieg entwickelt wurden. Unter Einbeziehung kriegszerstörter Kirchen schaffte Bartning kostengünstige Bauten, die ihre besondere räumliche Intensität durch die Verbindung der einfachen Bauweise mit regional erhaltender Baumsubstanz gewannen. Ab 1951 entwickelte er daraus Serienbauten, u. a. für Gemeindezentren – so auch die Johanneskirche, die zwischen 1953 und 1954 entstanden ist.

 

 

 

Rauswerffest für angehende Schulkinder

Am 26. August 2019 feierte die Großtagespflege für Flüchtlingskinder wieder ein  „Rauswerffest“ für die angehenden I-Dötzchen und ihre Eltern. Vier von neun Kindern wechseln in die Schule und bekamen eine Schultüte, die sie gar nicht mehr loslassen wollten. Gemeinsam mit den Eltern und vielen Geschwisterkindern wurde mit Kaffee und Kuchen gefeiert.

Die Eltern haben sich sehr gefreut und waren stolz auf die angehenden Schulkinder.

Für alle Kinder wurde Kinderschminken angeboten, das die Jungen und Mädchen gerne in Anspruch genommen haben.  

 

Diakonische Anbieter in Leichlingen und Witzhelden präsentieren gemeinsame Broschüre

Das Leben fordert uns manchmal – gerade, wenn es nicht so rund läuft. Umso besser, wenn dann kompetente und verlässliche Ansprechpartner zur Seite stehen. Für fast alle Lebensfragen von der Geburt bis hin zum Thema Pflege und Wohnen im Alter haben die diakonischen Anbieter ein offenes Ohr und bieten Rat und Unterstützung an.
Diakonie in Leichlingen und Witzhelden – gemeinsam sind sie der größte Arbeitgeber der Stadt, allein im Diakoniewerk Pilgerheim Weltersbach sind rund 300 Menschen tätig. 13 Einrichtungen betreiben die diakonischen Anbieter in Leichlingen und Witzhelden – für fast alle Lebensfragen, von der Geburt bis hin zur Pflege im Alter. „Wir sind jeder für sich Anbieter in seinem Bereich; eine bunte Runde von Trägern unter dem Dach der evangelischen Diakonie“, sagt Hans Höroldt, Leiter des Diakonischen Werks im evangelischen Kirchenkreis Leverkusen und Diakoniepfarrer. „Aber wir haben einen kurzen Draht zueinander und sind bestens vernetzt.“ Deshalb ist es nur logisch, dass die Einrichtungen nun gemeinsam eine Broschüre herausbringen, in denen sie kurz und knapp sämtliche Angebote der Diakonie in Leichlingen und Witzhelden vorstellen. „Die Diakonie ist einer der größten Arbeitgeber in der Stadt“, sagt Hans Höroldt. „Rund 750 hauptamtliche und mehr als 400 ehrenamtliche Mitarbeiter erreichen täglich mehr als 2000 Menschen in der Stadt.“

Konkret arbeiten die Mitarbeiter/-innen in der Diakonie-Sozialstation Leichlingen und Witzhelden, in der ambulanten Erziehungshilfe für Leichlingen/Witzhelden, im ambulant betreuten Wohnen, dem Betreuungsverein im Diakonischen Werk Leverkusen, in der evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land, in der evangelischen Stiftung Hephata Wohnen, in der evangelischen Pflegeakademie Hasensprungmühle, im evangelischen Altenzentrum Hasensprungmühle, im Diakoniewerk Pilgerheim Weltersbach, in den evangelischen Kirchengemeinden Witzhelden und Leichlingen, in den evangelischen Kitas Leichlingen und „Villa Kunterbunt“ sowie in der evangelisch-freikirchliche Kita „Schatzkiste“. Die Broschüre „Diakonie in Leichlingen und Witzhelden“,  wir in Arztpraxen, Apotheken, im Rathaus und Quartierstreff, in den Einrichtungen und Kirchengemeinden ausliegen. Noch gibt es das Heft nur in Papierform. „Aber“, kündigt Hans Höroldt an, „wir sind dabei, die Daten in irgendeiner Form zusammengefasst online aufzubereiten.“

Broschüre zum Download

Sommerfest im Manforter Laden

 

Anfang September fand von 12.00 bis 16.00 Uhr das Sommerfest des Manforter Ladens auf der Grünfläche der Hochhäuser Gustav-Heinemann-Straße statt. Das diesjährige Motto lautete „Die schwungvolle Welt des Manforter Ladens“. Unter diesem Motto gab es acht Stationen, an denen die Kinder mit den Eltern gemeinsam aktiv werden mussten, wie z.B. Bobbycar-Rennen, Sackhüpfen, Parcour, etc.  Auch in diesem Jahr wurden wieder Familienfotos gemacht, die die Familien direkt mitnehmen konnten. Besonders erfreulich war, dass erneut einige „neue“ Familien das Sommerfest besucht haben.

Wie in den vergangenen Jahren, wurde mit Pommes und Popcorn für das leibliche wohl gesorgt. Die Hüpfburg konnte ebenfalls wieder aufgestellt werden und war wie immer ein Highlight für die Kinder, egal ob groß oder klein. Auch der Sportbund Leverkusen hat sich beteiligt und es wurde die Geschwindigkeit des Torschusses gemessen.

Im abgetrennten Kleinkindbereich konnten die ganz Kleinen spielen und toben und ihre Eltern konnten sich dabei entspannt unterhalten und ihre Kinder in Aktion sehen.

Die Umsetzung des Festes gelang wie immer nur durch die Unterstützung und das Engagement der Kollegen aus dem Diakonischen Werk, des städtischen Familienzentrums in der Scharnhorststraße, der Schulsozialarbeiter der Regenbogenschule, städtischen Kollegen und den Honorarkräften und Ehrenamtlern des Manforter Ladens.

Die Tombola rundete den Tag mit vielen kleinen Geschenken für die Familien ab. Die Spenden für die Tombola kamen von der Sparkasse, Currenta, Selbach, Avea und der EVL, sowie ein Trikot vom Sportbund.

Wie bereits im letzten Jahr wurde den Helferinnen und Helfern am Ende des Festes ein Foto (von ihnen in Aktion) als Dank überreicht.

Als Abschluss wurden wieder Ballons mit Grüßen in den Himmel geschickt. Die ersten Karten sind bereits zurückgekommen und haben es bis nach Belgien und den Niederlanden geschafft.

 

Möbel Ostermann hat Bodies für das Projekt "Willkommen, kleines Baby" übergeben

In Leverkusen erblicken jedes Jahr zwischen 1200 und 1600 Babys das Licht der Welt. Sie werden ganz besonders begrüßt: mit einer Willkommenstasche, gefüllt mit Geschenken fürs Baby und nützlichen Infobroschüren für die frischgebackenen Mütter und Väter.

Neben Rauchmelder, Badethermometer, Beißring-Zahnbürste erhalten die Eltern künftig auch einen Body für das Neugeborene - gesponsert von der Firma Ostermann, die 3000 Bodies für das Projekt bestellt hat. Die Idee des Projekts ist, dass sich die Eltern nicht durch die Weiten des Internets oder des Telefonbuches schlagen müssen, um eine Antwort darauf zu bekommen, wen sie bei welchem Problem mit dem Nachwuchs anrufen können. Deshalb finden sie in der Willkommenstasche auch viele Informationen und Broschüren.

Marktleiter "Trends", Denis Djuritschin, erklärt das Engagement: "Wir unterstützen das Projekt, weil es die Kinderfreundlichkeit in den Vordergrund stellt. Dieses Projekt erachten wir als besonders sinnvoll, da sich durch die Geburt eines Babys die Lebenssituation der Eltern grundlegend ändert und die ehrenamtlichen Willkommenspaten die Eltern in diesem neuen Alltag bestmöglich unterstützen."

Ulrike Maschinski ist eine von 16 Ehrenamtlichen, die im Projekt mitarbeitet. Ihr macht es großen Spaß, denn die Eltern empfangen die Willkommenspaten freudig und sind oft dankbar für die Informationen. Vor dem ersten Einsatz ist sie in Schulungen durch die Projektleitung vorbereitet worden: "Wir hatten ein Coaching - unter anderem in Kommunikation oder auch Fragen des Datenschutzes."

Als das Projekt vor sechs Jahren in Leverkusen gestartet ist, meldeten sich rund 120 Eltern, die einen Besuch der Willkommenspaten haben wollten. "Mittlerweile sind es etwa 400 Eltern im Jahr", freut sich Bianka Stöcker-Meier, die das Projekt im Diakonischen Werk leitet. Deshalb seien auch weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter herzlich willkommen, betont Bianka Stöcker-Meier.

Weitere Infos: Bianka Stöcker-Meier Telefon 02171-75041-12
Email: bianka.stoecker-meier@diakonie-leverkusen.de

Auf dem Foto:
Doris Baklikow, Mitarbeiterin im Projekt "Willkommen, kleines Baby", Projektleiterin Bianka Stöcker-Meier, Denis Djuritschin, Marktleiter "Trends" und Ulrike Maschinski, ehrenamtliche Willkommenspatin (von li. nach re.)

Sommerfest im Manforter Laden

Anfang September fand von 12.00 bis 16.00 Uhr das Sommerfest des Manforter Ladens auf der Grünfläche der Hochhäuser Gustav-Heinemann-Straße statt. Das diesjährige Motto lautete „Die schwungvolle Welt des Manforter Ladens“. Unter diesem Motto gab es acht Stationen, an denen die Kinder mit den Eltern gemeinsam aktiv werden mussten, wie z.B. Bobbycar-Rennen, Sackhüpfen, Parcour, etc.  Auch in diesem Jahr wurden wieder Familienfotos gemacht, die die Familien direkt mitnehmen konnten. Besonders erfreulich war, dass erneut einige „neue“ Familien das Sommerfest besucht haben.Wie in den vergangenen Jahren, wurde mit Pommes und Popcorn für das leibliche wohl gesorgt. Die Hüpfburg konnte ebenfalls wieder aufgestellt werden und war wie immer ein Highlight für die Kinder, egal ob groß oder klein. Auch der Sportbund Leverkusen hat sich beteiligt und es wurde die Geschwindigkeit des Torschusses gemessen.
Im abgetrennten Kleinkindbereich konnten die ganz Kleinen spielen und toben und ihre Eltern konnten sich dabei entspannt unterhalten und ihre Kinder in Aktion sehen.

Die Umsetzung des Festes gelang wie immer nur durch die Unterstützung und das Engagement der Kollegen aus dem Diakonischen Werk, des städtischen Familienzentrums in der Scharnhorststraße, der Schulsozialarbeiter der Regenbogenschule, städtischen Kollegen und den Honorarkräften und Ehrenamtlern des Manforter Ladens.
Die Tombola rundete den Tag mit vielen kleinen Geschenken für die Familien ab. Die Spenden für die Tombola kamen von der Sparkasse, Currenta, Selbach, Avea und der EVL, sowie ein Trikot vom Sportbund.
Wie bereits im letzten Jahr wurde den Helferinnen und Helfern am Ende des Festes ein Foto (von ihnen in Aktion) als Dank überreicht. Als Abschluss wurden wieder Ballons mit Grüßen in den Himmel geschickt. Die ersten Karten sind bereits zurückgekommen und haben es bis nach Belgien und den Niederlanden geschafft.

„Zukunft gestalten - Manfort braucht auch Ihre Stimme!“

Einladung zur 3. Stadtteilversammlung am 06.12.2017 um 19.00 Uhr

Unter dem Motto "Zukunft gestaten - Manfort braucht Ihre Stimme" lädt das Projekt GLIM (Gemeinsam leben in Manfort) alle Bewohnerinnen und Bewohner zu Stadtteilversammlung ein.

Mittlerweise hat sich schon einiges getan in Manfort. Das von den Bewohnern gewünschte Nachbarschaftszentrum hat im Juli seine Arbeit aufgenommen und bietet verschiedenen Gruppen und Kreisen eine Heimat. Im Oktober 2017 wurde das 1. Stadtteilfest mit Spiel, Spaß und Bühnenproramm organisiert, im Nachbarschaftszentrum hat jetzt der Umsonstladen eröffnet.

Die Manforterinnen und Manforter haben bewiesen, dass sie ihren Stadtteil gestalten wollen. Jetzt geht es um die Zukunft.

Am 06. Dezember 2017 um 19.00 Uhr
findet im Nachbarschaftszentrum Johanneskirche Manfort, Scharnhorststr.40
die 3. Stadtteilversammlung Manfort statt.

Mit der Bewohnerbefragung startete 2015 das Projekt GLIM "Gemeinsam Leben in Manfort", das vom Diakonischen Werk Leverkusen ins Leben gerufen wurde. In der Stadtteilversammlung wird jetzt der Masterplan vorgestellt, der auch die Antworten und Ideen der Manforterinnen und Manforter in einem Maßnahmenkatalog zusammenfasst. Anschließend wird er an Herrn Oberbürgermeister Richrath übergeben.

Damit es 2018 weitergehen kann braucht Manfort die Unterstützung der politischen Gremien, um die Fortsetzung der Maßnahmen zu sichern. Damit diese Forderung Gewicht hat und alle zusammen deutlich machen, dass Manfort eine echte Chance für die Zukunft braucht, sind alle Manforterinnen und Manforter aufgerufen, sich zu beteiligen.

Weltkindertag im Tierpark Reuschenberg

Am 17.09.2017 fand von 11.00 bis 17.00 Uhr der Weltkindertag im Tierpark Reuschenberg statt. Der Weltkindertag wurde vom Deutschen Kinderschutzbund (Ortsverband Leverkusen) organisiert.

Die Frühen Hilfe-Standorte (Manforter Laden, Nachbarschaftstreff Steinbüchel und der Rheindorfer Laden) waren ebenfalls auf dem Weltkindertag vertreten. Es gab drei Aktionen (Nägel schlagen, Entchen angeln und Buttons gestalten), die die Kinder durchführen und im Anschluss daran ein kleines Geschenk erhalten konnten. Daneben gab es einen Informationsstand zu den Standorten und ihren Angeboten.

Die Kollegen des Manforter Ladens haben dabei auch auf den Alkenrather Familientreff, sowie auf das Projekt Willkommen kleines Baby aufmerksam gemacht. Daraus resultierte, dass sich drei junge Familien in die Karte von Frau Stöcker-Meier (Willkommen kleines Baby) eingetragen haben und gerne besucht werden möchten.

Insgesamt waren ca. 140 interessierte Personen an den Frühe Hilfen Ständen und auch der Oberbürgermeister Uwe Richrath, sowie Marc Adomat (Dezernat IV) und Angela Hillen (Leiterin des Jugendamtes) haben vorbeigeschaut.

Sommerfest im Manforter Laden

m 10.09.2017 fand von 12.00 bis 16.00 Uhr das Sommerfest des Manforter Ladens auf der Grünfläche der Hochhäuser Gustav-Heinemann-Straße statt. Das diesjährige Motto lautete "Die Märchenhafte Welt des Manforter Ladens".

Unter diesem Motto gab es sieben Märchenstände, an denen die Kinder Aktionen, wie z.B. Spinnennetze machen, zum jeweiligen Märchen machen konnten. Auch in diesem Jahr wurden wieder Familienfotos gemacht, die die Familien direkt mitnehmen konnten.

Besonders erfreulich war, dass sehr viele "neue" Familien das Sommerfest besucht haben und viele Väter mitgekommen sind. Wie in den vergangenen Jahren, wurde mit Pommes und Popcorn für das leibliche wohl gesorgt.

Die Hüpfburg konnte aufgrund des trockenen Wetters ebenfalls wieder aufgestellt werden und war wie immer ein Highlight für die Kinder, egal ob groß oder klein. Im abgetrennten Kleinkindbereich konnten die ganz Kleinen spielen und toben und ihre Eltern konnten sich dabei entspannt unterhalten und ihre Kinder in Aktion sehen.

Die Umsetzung des Festes gelang wie immer nur durch die Unterstützung und das Engagement der Kollegen aus dem Diakonischen Werk, des städtischen Familienzentrums in der Scharnhorststraße, städtischen Kollegen und den Honorarkräften und Ehrenamtlern des Manforter Ladens.

Die Tombola rundete den Tag mit vielen kleinen Geschenken für die Familien ab. Wie bereits im letzten Jahr wurden den Helfern am Ende des Festes eine Blume als Dank überreicht, die Manforter Laden Kinder haben in der Woche vor dem Fest die Blumentöpfe mit Knöpfen gestaltet.

"Rauswerffest" in der Tagespflege für Flüchtlingskinder zum Schulbeginn

Vier der neun Kinder, die in diesem Jahr die Tagespflege für Flüchtlinge des Diakonischen Werks besuchen, wurden verabschiedet. Im Gegenzug werden vier neue Kinder, die nun nachrücken können, von der Leiterin Britta Weise und ihrem Team begrüßt.

Gemeinsam mit den Familien fand ein großes Fest auf der Wiese statt. Die albanischen, syrischen, afghanischen, irakischen und iranischen Familien tranken zusammen Kaffee und genossen den Sommertag im Schatten der Partyzelte. "Die angehenden I-Dötzchen können sich schon sehr gut auf Deutsch verständigen", freut sich Britta Weise. "Sie lernen alle sehr schnell."

Damit die Kinder nicht nur gut vorbereitet sind für die Schule sondern auch gut ausgestattet, hat sie über Spenden Schultornister organisiert. Die Spenden waren in zwei Schulgottesdiensten der Berufskollegs an der Bismarckstraße (Geschwister-Scholl-Berufskolleg, Städtische Schule für Technik, Hauswirtschaft und Sozialpädagogik und Berufskolleg für Wirtschaft und Verwaltung) gesammelt worden.

Die Schultornister waren gut gefüllt mit Mäppchen, Stiften, Sportbeutel und Brotdosen, außerdem gab es für jedes Kind eine große Schultüte. "Die Eltern der Kinder sind sehr engagiert, viele Väter kommen in unsere Sprechstunde und lassen sich zu verschiedenen Themen beraten - ob Bewerbung, Anträge schreiben oder Wohnungssuche", so Britta Weise. Die Pädagogin hat mir ihrem Team viele Informationen zusammengestellt und in viele Sprachen übersetzen lassen. "Wir haben eine Mappe zur Orientierung, damit die Familien zum Beispiel wissen, was eine U-Untersuchung ist oder dass Kinder in Deutschland ein Recht auf gewaltfreie Erziehung haben."

WGL gibt 1000 Euro an den Manforter Laden

Alle waren begeistert vom Familienwochenende in der Jugendherberge Panabora

"Die WGL kümmerst sich nicht nur um die Grundstücke und Wohnungen, sondern engagiert sich auch für sinnvolle soziale Initiativen", sagt Wolfgang Mues, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Leverkusen. "Deshalb haben wir dem Manforter Laden 1000 Euro für eine Familienwochenende zur Verfügung gestellt."

Angeregt hatte die Spende Aufsichtsratsmitglied Hermann Josef Kentrup. Beide bekamen als Dank ein Bild, das die Familien mit Erinnerungen an das Wochenende vom 13. bis 15. Mail 2017 in der Jugendherberge Panabora in Waldbröl zusammengestellt haben.

Noch immer berichten die Mütter ganz begeistert von ihren Erlebnissen: "Wir hatten eine Art abgeschlossenen Dorf für uns. Dort haben wir gewohnt", berichtet Sonja D.. Neun Familien mit kleinen Kindern, eine bunte Mischung verschiedener Kulturen (Iran, Irak, Polen, Marokko, Türkei und Aserbaidschan), viel Spaß, Nachtwanderungen und Gespräche "wir haben fast die ganze Nacht gequatscht" - prägten die Atmosphäre beim Familienwochenende. Für Sonja war es das erste Mal, dass sie mit ihren Kindern (ein, vier und zehn Jahre alt) mal weiter wegfahren konnte. "Die Kinder waren glücklich und wir Mütter waren es auch."

Familien, die den Manforter Laden aufsuchen, können sich meistens keinen Urlaub leisten. Mit dem Familienwochenende für insgesamt 40 Personen) sollte den Familien ermöglicht werden, ein intensives Naturerlebnis zu erfahren - fernab von Computer, Fernseher und Straßenlärm. Gleichzeitig konnten die Mitarbeiterinnen sich ein Bild von der gesamten Familie machen, da auch Väter mitfahren konnten. Dies bietet langfristig einen Anknüpfungspunkt, die Väter zu motivieren, sich mehr in der Erziehung der Kinder zu engagieren und eine tragfähige Beziehung zu den Kindern aufzubauen. Ziel ist, die Stabilität der familiären Strukturen zu stärken. Mit einem Teil des Geldes kann in den Sommer- oder Herbstferien noch ein Ausflug realisiert werden.

Jahresbericht der Schuldnerbertungsstellen in Leverkusen 2016

Auslöser für Überschuldung sind Arbeitslosigkeit/reduzierte Arbeitszeit (27,5%), Einkommensarmut (10,4%), gescheiterte Selbständigkeit (9,1%) Konsumverhalten (8,9%), Krankheit (8,6%) und Scheidung/Trennung (8,1%).

Somit stellen externe Faktoren, auf die die Betroffenen keinen Einfluss haben wie Arbeitslosigkeit, Scheidung oder Krankheit mit rund 46% aller Fälle die größte Gruppe der Überschuldungsauslöser dar.Etwa ein Drittel der Ratsuchenden haben Schulden bis 10.000 Euro, die Hälfte der Ratsuchenden hat Verpflichtungen zwischen 10.000 und 50.000 Euro.

Das Insolvenzverfahren war das meist genutzte Instrument zur Schuldenregulierung:
Zwei Drittel der Fälle waren Insolvenzberatungsfälle und ein Drittel waren allgemeine Schuldnerberatungsfälle. Ziel der Beratung ist dann nicht nur die Entschuldung sondern auch die Befähigung, wieder die Kontrolle über das wirtschaftliche Handeln zu erlangen. Neben einer Analyse der Einnahme- und Ausgabesituation geht es auch um das Trainieren von Alltagskompetenzen wie z. B: das Ausfüllen Formularen, die Ablage wichtiger Schriftstücke oder auch das Öffnen der Post.

Der ausführliche Bericht der Leverkusener Schuldnerberatungsstellen hier zum Download.

Schuldnerberatung beim 9. ConneXions-Day

 

Die Schuldnerberatung des Diakonischen Werks präsentierte sich beim diesjährigen Connexion-Day an der Opladener Kollegschule. Thomas Raddatz stand mit seinen Kollegen für Fragen rund um Geld und Schulden zur Verfügung. Insgesamt nahmen über 500 Schülerinnen und Schüler teil.

Um mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen, konnten sie einen Test zum Internetshopping ausfüllen.

Beispielsweise: "Du findest das im Internet bestellte Computerspiel langweilig"
a) ich muss es trotzdem bezahlen
b) ich kann es zurückschicken und brauche es nicht bezahlen

Spielerisch soll der bewusste Umgang mit Geld gelernt werden, außerdem wirbt die Schuldnerberatung so für den Kursus "Fit fürs Leben", der an Schulen angeboten wird.

 

Sommerfest im Manforter Laden

 

Am Sonntag, den 28.08.2016 um 12:00 Uhr war es wieder  soweit. Bei strahlendem Sonnenschein fand das alljährliche MaLa Fest unter dem Motto „Wir sind alle Kinder dieser Welt“ statt. Begrüßt wurden die Besucher mit dem gleichnamigen Lied, die die Kinder vorher beim Spiel-und Bastelspaß einstudiert haben.

Mit einem bunten Rahmenprogramm für Groß und Klein hatten die Kinder die Möglichkeit mit ihrem Laufzettel verschiedene Stationen zu entdecken. Ein großes Highlight waren dieses Jahr die selbstgemachten Kerzen. Hier zeigten sich die Kinder sehr geduldig, denn der Entstehungsprozess einer Kerze dauerte etwas länger, aber umso schöner waren die Ergebnisse am Ende. Zur selbstgemachten Kerze konnten die Kinder den passenden Kerzenständer aus Holz bunt gestalten und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Außerdem konnten die Kinder einen Schlüsselanhänger basteln, ihr Fußballtalent beim Torwandschießen unter Beweis stellen, ein buntes Mosaikweltbild aus Bügelperlen gestalten oder eine Flugkarte mit Wünschen für die Welt anzufertigen.

Am Ende des Festes wurden diese Flugkarten mit einem Luftballon steigen gelassen. Bereits erste Flugkarten wurden von Findern an den Manforter Laden zurückgeschickt, denn der Ballon der am weitesten fliegt, erhält einen kleinen Preis. Also Augen auf beim Spazieren, vielleicht finden auch Sie einen Luftballon mit Wünschen aus dem Manforter Laden und verhelfen einen kleinen Besucher vom Fest zu seinem Glück.

„Das Fest war ein voller Erfolg“, so die Mitarbeiter des Manforter Ladens. „Die gute Stimmung, das tolle Wetter, die strahlenden Kinder und die glücklichen Eltern haben dazu beigetragen. Wir freuen uns schon aufs kommende Jahr und sitzen bereits an den ersten Vorbereitungen. Auch möchten wir uns bei den Sponsoren der Tombola (Sparkasse Leverkusen, EVL, Avea, Aqualand Köln, Richter, Rathaus Galerie, Gartencenter Selbach, Autohaus Dresen) bedanken, die unsere Tombolakiste mit tollen Preisen gefüllt haben. Hierauf freuen sich die Kinder und die Eltern immer besonders. Dieses Jahr wurden 250 Geschenke gesponsert. Das ist wirklich toll, dass wir von naheliegenden Institutionen und Geschäften unterstützt werden“.
Mal schauen mit welchem Thema uns der Manforter Laden wieder nächstes Jahr überrascht. Nähere Informationen zum Manforter Laden finden Sie unter www.manforter-laden.de

"Rauswerffest" in der Tagespflege für Flüchtlingskinder

Fünf Kindergartenkinder in den Schuleintritt verabschiedet

Fünf der neun Kinder, die in diesem Jahr die Tagespflege für Flüchtlinge besuchen, wurden verabschiedet. Im Gegenzug wurden fünf neue Kindergartenkinder, die nun nachrücken können, von der Leiterin Britta Weise und ihrem Team begrüßt.

Gemeinsam mit den Familien fand ein großes Fest auf der Wiese statt. Die syrischen, afghanischen, irakischen und mazedonischen Familien tranken zusammen Kaffee und genossen den warmen Tag im Schatten der Partyzelte.
"Die angehenden I-Dötzchen haben viel gelernt und können sich schon gut auf Deutsch verständigen", freut sich Britta Weise.
Damit die Kinder nicht nur gut vorbereitet sind für die Schule sondern auch gut ausgestattet, hat sie über Spenden Schultornister organisiert.

Einen Tornister hat Ulrike Harter über ein Kunstprojekt finanziert. Im Rahmen einer Ausstellung brachte sie Geld für Tornister, aber auch Stifte, Hefte und Turnbeutel zusammen. Ihrem "Schützling" Bobo überreichte sie persönlich den nagelneuen Tornister und eine große Schultüte.

 

GLIM Stadtteilversammlung am 27.06.2016 in Manfort

 

Diakonisches Werk Leverkusen präsentiert Ergebnisse der Befragung in Manfort

Stadtteilfeste veranstalten, Stadtteilcafé einrichten, Säuberungsaktionen initiieren, Verschönerungen von Außengeländen z.B. an den Hochhäusern – aus der Befragung durch das Projekt GLIM (gemeinsam leben in Manfort) konturieren sich erste Themen.

In der gut besuchten Stadtteilversammlung am 27.06.2016 in der Wolfgang-Obladen-Halle (knapp 100 Beteiligte) wurden drei Projektgruppen gebildet zu den Themenbereichen

  •   Verkehr, Bedrohungen und Gebäude
  •  Treffpunkte, Freizeit und Grünflächen
  •  Geschäfte, Nahversorgung, Schule & Kitas, Menschen & Nationen

 In den Gruppen werden unterschiedliche Vertreter Manforts tätig wie z.B. Einwohner/-innen, Vertreter der lokalen Ökonomie oder Vertreter von sozialen Einrichtungen, Kitas, Schule, Kirchengemeinden, Vereine und ggf. auch politische Vertreter. Die Untergruppen werden jeweils von einem GLIM-Teammitglied moderiert, begleitet und unterstützt.
Zu Beginn klären die Untergruppen in einem „Realitätscheck“ für die im Programm genannten Ideen, ob sie umsetzbar sind und stecken den Zeitrahmen ab. Die Gruppen entscheiden selbst, welchen Themen sie sich zuerst widmen wollen und wie sie diese aktiv angehen und umsetzen möchten. Hierfür ist es wichtig, dass die Untergruppen in den Austausch mit der Stadt und der Politik gehen.

 

Interessierte können sich für eine Teilnahme noch bei der Projektkoordinatorin Hanna Dedden melden unter: 0214-382 724 oder per Mail an hanna.dedden@diakonie-leverkusen.de

Die drei Gruppen treffen sich das erste Mal an folgenden Tagen:

Gruppe 1:
Verkehr, Bedrohungen und Gebäude 26. Juli 18.00 Uhr

Gruppe 2:
Treffpunkte, Freizeit und Grünflächen 
19. Juli 19.00 Uhr

Gruppe 3:
Geschäfte, Nahversorgung, Schule & Kitas, Menschen & Nationen  
18. Juli 18.00 Uhr

 

Pfarrer Hans Höroldt, Leiter des Diakonischen Werks Leverkusen und Leiter des Projekts verdeutlichte bei der Versammlung: „Sie sind gefragt, nur gemeinsam können wir die Impulse aufnehmen und einen Beitrag zur Lösung der Probleme entwickeln.“
Nicht jammern sondern Ärmel aufkrempeln: das ist die Devise des Projekts. Die „aktivierende Befragung“, die im Frühjahr 2016 stattfand, hat zum Ziel, dass sich die Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung ihres Stadtviertels einbringen.

Gefördert wird das Projekt des Diakonischen Werks Leverkusen über das Landesprogramm „NRW hält zusammen…für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“ vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Es richtet sich an die Menschen, die in Manfort leben und hat das Ziel, ihr Leben im Stadtteil zu verbessern.

Im ersten Schritt wurden 42 Akteure im Stadtteil befragt, beispielsweise die Kirchengemeinden, Kitas, Familienzentren oder auch Kleingartenvereine, also alle Organisationen, die in Manfort etwas anbieten. Die Vereine und Institutionen haben dargestellt, wie ihre Angebote aussehen, wurden als Kenner des Quartiers aber auch danach gefragt, welche Potentiale sie im Stadtteil sehen und wo mögliche Probleme liegen. Im zweiten Schritt wurden 24 wirtschaftliche Akteure befragt, etwa Kioskbesitzer, Gemüsehändler oder Imbissbetreiber.

Schließlich wurden haben auch 186 Bürgerinnen und Bürger ihre Einschätzung abgegeben. Geschulte Studenten haben diese Befragung in unterschiedlichen Straßen in Manfort durchgeführt.

Die Auswertung der Ergebnisse wurde in der Versammlung präsentiert. Das Rahmenprogramm bildeten auch kulturelle Beiträge, von der Tamilischen Gemeinde, der TSG Leverkuen und dem Posaunenchor der ev. Kirchengemeinde Manfort. Gemeinsam zündeten die Beteiligten am Ende „das Wunder von Manfort“ mit einer Wunderkerze und unterstrichen so ihren gemeinsamen Willen zur Veränderung.

5 Jahre - 5000 Beratungen im Arbeitslosenzentrum & MEHR!

Im Februar 2011 ging das Arbeitslosenzentrum in der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Leverkusen und des gemeinnützigen Vereins Wechselwirkung e.V.in der Schulstr. 5 in Leverkusen-Wiesdorf an den Start. Die Finanzierung erfolgt durch das Land NRW, ESF-Fördermittel, Spendengelder und Eigenmitteln der Evangelischen Kirche.

Als Ort der sozialen Begegnung für Erwerbslose, in zentraler Lage in Leverkusen, bietet das ALZ seit Jahren vielfältige, niedrigschwellige  Hilfsangebote, die von sehr vielen Menschen unterschiedlichster Nationalität in Anspruch genommen werden.

Primär kommen langzeitarbeitslose Menschen mit unterschiedlichen Vermittlungs-hemmnissen wie fehlende Deutschkenntnisse, gesundheitliche Einschränkungen, fehlende Schul- und Berufsabschlüsse etc. ins ALZ.

Für viele anerkannte Flüchtlinge wurde das ALZ im Verlauf der letzten 1,5 Jahre eine wichtige Anlaufstelle, um direkt Hilfe zu bekommen.

Seit 2012 kommen pro Jahr  mehr als 1.000 Besucher ins ALZ.

Die Bewältigung unserer umfangreichen Aufgaben ist seit Beginn des Arbeitslosenzentrums nur durch die wertvolle Mithilfe vieler ehrenamtlich aktiver Menschen gewährleistet.
Im Arbeitslosenzentrum arbeiten neun Ehren- und zwei Hauptamtler/innen.

Unsere Hilfsangebote:

· Informationen zum SGB II, SGBIII, SGB XII sowie zu angrenzenden Sozialrechtsgebieten

· Weitervermittlung zur Erwerbslosenberatungsstelle der Diakonie und der Katholischen
  Jugendagentur sowie zu Fachdiensten wie Schuldner-, Verbraucherberatungsstelle,
  Sozialpsychiatrisches Zentrum, etc.

· Unterstützung durch unsere ehrenamtlich Tätigen beim  Begleitdienst / Deutschkurs/ bei
  Fragen zum PC (Hard- oder Software) / beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen und
  beim Arbeitslosenfrühstück

 

Unsere zusätzlichen Veranstaltungen:

· Veranstaltungen der Verbraucherzentrale zu Verbraucherthemen wie Strom sparen,
  Handy Kostenfallen, Versicherungsrecht, Internetabzocke etc.

· Kulturelle Abendveranstaltungen wie z.B. Lesungen, Diskussionsrunden zu politischen
  Themen wie TTIP etc.

· Projektgruppen

 

Unsere Netzwerkpartner:

· Diakonie interne Beratungsstellen

· Städtische Beratungsstellen und Fachdienste wie Flüchtlingsrat, ProFamilia,
  Caritas-Fachdienst für Migration und Integration etc.

 

Mit welchem Anliegen komme ich ins ALZ?

  • Ich brauche Unterstützung, um meinem ALG I oder ALG II -Antrag auszufüllen, da ich die Fragen nicht verstehe oder da mir Deutschkenntnisse fehlen.
  • Ich brauche Hilfe, da ich noch nie eine Onlinebewerbung geschrieben, verschickt habe.
  • Ich verstehe meinen Leistungsbescheid vom Jobcenter nicht. Wie wird mein zusätzliches Einkommen vom Jobcenter berechnet?
  • Welche Rechte und Pflichten habe ich als Arbeitsloser?
  • Steht mir Mehrbedarf zu und wenn ja, in welcher Lebenssituation?
  • Ich brauche Hilfe beim Ausfüllen der Formulare zur Beantragung des Bildungs- und Teilhabepakets
  • Wie bekomme ich Kindergeld/ Wohngeld/ oder den Kinderzuschlag etc.
  • Wer erklärt mir eine Eingliederungsvereinbarung?
  • Wie finde ich passende Stellenangebote- wer hilft mir bei der Jobbörsenrecherche?
  • Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche unter Berücksichtigung meiner persönlichen Voraussetzungen
  • Wie kann ich einen Handyvertrag, eine Versicherung z.B. kündigen?

 

Auf dem Foto (von links): Hans Hörodlt, Leiter des Diakonischen Werks, Reinhard Krüger, Mitarbeiter im Arbeitslosenzentrum, Carola Voß, Koordinatorin im Arbeitslsosenzentrum, Thomas Holtzmann, Fachbereichtsleiter im Diakonischen Werk Leverkusen, Michael Sabel, ehrenamtlicher Mitarbeiter

Fit fürs Leben: ein Präventionsprojekt des Diakonieschen Werks Leverkusen

Was muss ich bei Smartphone-Verträgen beachten? Wo sind Fallstricke bei Mietverträgen? Wie kann ich für meine Rente vorsorgen?

Bei dem Projekt „Fit fürs Leben“ geht es um alle Themen aus dem Bereich Finanzen.

„Fit fürs Leben“ ist ein Präventionsprogramm, das gefördert wird durch Zuwendungen der Evangelischen Kirche im Rheinland, durch eine landeskirchliche Kollekte. Das Projekt ist so konzipiert, dass die Jugendlichen in zwölf Unterrichtsmodulen in theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten einen Einblick in verschiedene Themenbereiche der Finanz- und Konsumwelt erhalten. Die Durchführung liegt in der Verantwortung von erfahrenen Fachkräften aus der Sozialpädagogik bzw. Verbraucherberatung, die nicht beim Schulträger angestellt sind.

Insgesamt 500 Schülerinnen und Schüler in Leverkusen nehmen in diesem Jahr an dem Projekt teil, an der Käthe-Kollwitz-Schule sind es rund 240.  

Die Koordinatorin an der Käthe-Kollwitz-Schule, Sigrid Jahnke-Schulz, berichtet, wie es zu dem Projekt kam: „Das Diakonische Werk ist an uns herangetreten mit der Idee, eine Präventionsangebot zu machen und damit bei Jugendlichen bereits anzusetzen.“

Ziel ist, dass Menschen gar nicht erst in Schuldenfallen hineingeraten und sich dann mühsam mit Hilfe der Schuldnerberatung herausarbeiten müssen.

Das Projekt ist 2009 gestartet, die Unterlagen werden aber kontinuierlich aktualisiert, gerade weil etwa Smartphone-Abos und Internet-Angebot eine viel größere Bedeutung haben.

Justus Höhr hat selbst schon die Erfahrung gemacht und ein Musikangebot abonniert. „Ich musste zahlen, habe aber nie Musik auf dem Handy gehabt. Durch die Kurs weiß ich jetzt, wie ich mich davor schützen kann oder auch rechtlich dagegen vorgehen kann.“

Die Jugendlichen erfahren in den Modulen vieles über Mietverträge, Kosten für die Wohnungseinrichtung, Gehaltsabrechnungen oder auch Sozialversicherungen.

Die Schüler erhalten Fallgeschichten und diskutieren in Gruppenarbeit mögliche Lösungen - da geht es beispielsweise darum, ob ein neues Auto angeschafft wird oder ob der Jahresurlaub wichtiger ist, denn bei der Erstellung eines Haushaltsplan wird auch schon mal deutlich: beides auf einmal geht nicht. Und das ist auch ein wichtiger Bestandteil der Prävention: eine Portion Realismus, damit die Jugendlichen sich darüber klarwerden, was eine Wohnung und eine Haushaltsführung kostet und gar nicht erst in die Schuldenfalle tappen.  

Ostergrüße aus der Kinder-Tagespflege

Acht Jungs und ein Mädchen halten die Erzieherinnen in der Tagespflege für Flüchtlingskinder auf Trab. Die neuen kommen mittlerweile regelmäßig und werden von ihren Eltern morgens gebracht und gegen 15.00 Uhr wieder abgeholt. 

Inzwischen verstehen die Kinder vieles auf Deutsch und können auch einige Wort sagen. Die Erzieherinnen haben versucht,  ihnen mit Bildern, Geschichten und selbstgebastelten Osterkörbchen das Osterfest nahe zu bringen. Die Kinder hatten großen Spaß bei der Suche der versteckten Körbchen, gefüllt mit ein paar Süßigkeiten und Zahnbürste und Zahnpasta. Ab jetzt steht nämlich die systematische Zahnpflege auf dem Plan. 

GLIM - Gmeinsam leben in Manfort"

Gemeinsam leben in Manfort – kurz Glim, so lautet der Name des Projekts des Diakonischen Werks Leverkusen in Manfort. Es geht um eine „aktivierende Befragung“ mit dem Ziel, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv werden bei der Gestaltung ihres Stadtviertels.

Gefördert wird das Projekt über das Landesprogramm „NRW hält zusammen…für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“ vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Projekt richtet sich an Kinder ab vier Jahren, Jugendliche und Familien die im Stadtteil Manfort leben und hat das Ziel ihr Leben im Stadtteil zu verbessern. Daher der Name „GLIM- Gemeinsam leben in Manfort“.

Im ersten Schritt der sollen die Akteure im Stadtteil befragt werden, dazu zählen beispielsweise die Kirchengemeinden, Kitas, Familienzentren oder auch Kleingartenvereine.  Die Vereine und Institutionen können skizzieren, welche Angebote sie in petto haben, werden als Kenner aber auch danach gefragt, welche Potentiale sie im Stadtteil sehen und wo mögliche Probleme liegen.
Im zweiten Schritt werden die wirtschaftlichen Akteure befragt, das können Kioskbesitzer, Gemüsehändler oder Imbissbetreiber sein.

Schließlich werden natürlich auch die Bürgerinnen und Bürger um ihre Einschätzung gebeten. Hierzu wird die Befragung in unterschiedlichen Straßen in Manfort von geschulten Studenten durchgeführt. Sie alle verfügen über einen Dienstausweis, den die Bürger sich zeigen lassen können.  Im Vorfeld wurden die Bewohner und Bewohnerinnen über Informationspostkarten über die Befragung informiert.

Nach der Auswertung werden die Ergebnisse in einer Versammlung präsentiert, möglicherweisen bilden sich dann thematische Untergruppen.

Sinn der aktivierenden Befragung ist, dass sich die Bürgerinnen und Bürger auch selbst bei der Umsetzung der Aktivitäten beteiligen. Hier geht es nicht nur darum, der Politik und Verwaltung ein Forderungspaket zu überreichen, sondern auch selbst die Ärmel hoch zu krempeln und mit unserer Hilfe Angebote und kleine Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Die Ergebnisse sollen dann aber auch in die weiteren Planungen der Stadt für diesen Stadtteil einfließen.

Drei Mitarbeiter/-innen der Diakonie arbeiten in dem Projekt: Julia Tacir, Hanna Dedden und Markus Wundes, die Projektleitung liegt bei Pfarrer Hans Höroldt.

 

 

 

Manforter Laden-Team im Sozialhäuschen auf dem Wiesdorfer Weihnachtsmarkt

Einen ganzen Tag lang hat das Team des Manforter Ladens gemeinsam mit anderen Partnern der "Frühen Hilfen" in Leverkusen den Stand im Sozialhäuschen betrieben. Neben Info-Material gab es vor allem viele Gespräche. Dabei haben die Mitarbeiterinnen nicht einfach gewartet, bis sich eine Person an den Stand begab.

Sie alle gingen aktiv auf Mütter mit Kindern zu, um sie über die verschiedenen Angebote in den Stadtteilen zu informieren und einladen.

Zum fünften Mal - Sternschnuppenaktion der Bayer Vital

Zum fünften Mal konnten das Diakonische Werk und die Katholische Jugendagentur bei der Sternschnuppenaktion von Bayer Vital GmbH teilnehmen. Zu Weihnachten wurden 80 Bedürftige mit Geschenken bis zu einem Wert von 30 Euro von den Mitarbeitern der Bayer Vital - natürlich anonym - beschenkt.

Hierzu haben die Mitarbeiter der Behindertenhilfe, des Betreuungsvereins und der neuen arbeit 40 Menschen ausgesucht und deren Wünsche an Bayer Vital weitergeleitet. Diese Wünsche hingen im November in Form von Sternen an einem Weihnachtsbaum im Eingangsbereich von Bayer Vital. Jeder Mitarbeiter konnte sich dann einen Stern aussuchen und das Geschenk besorgen.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Jutta Derr, einer Mitarbeiterin von Bayer Vital. Wir danken an dieser Stelle, auch im Namen der Menschen die wir begleiten und betreuen, Bayer Vital und insbesondere Frau Derr für diese wundvolle Aktion.

Modellregion "Wir sind Nachbarn. Alle"

Bunte Vielfalt und gemeinsame Lernpartnerschaft zwischen Rhein, Ruhr und Wupper

Ein Netzwerk von sieben großen und kleinen Trägern, insbesondere der regionalen Diakonie sowie Kirchengemeinden entwickelt ihre jeweiligen sozialraumorientierten Angebote gemeinsam weiter.

Die Region zwischen Essen, Wuppertal und Köln umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Räume, vom großstädtischen Ballungsraum über Klein- und Mittelzentren bis hin zu eher abgelegenen ländlichen Raum.

Vernetzung und sozialraumorientierte Arbeitsansätze werden intern zwischen Kirchengemeinden und diakonische Unternehmen aber auch nach außen praktiziert. Die verschiedenen Ansätze sollen dargestellt werden, und auch Aspekte wie Wirksamkeit und Nachhaltigkeit sollen untersucht und verglichen werden.

Die Projekte erstrecken sich von der Umsetzung einer seniorengerechten Quartiersentwicklung und eines telefonischen Besuchsdienstes für Senioren über die Einrichtung eines Cafés, eines Veranstaltungsraums und eines Cateringangebotes als Integrationsbetrieb bis hin zu einem Stadtteilzentrum, dem Zentrum für frühe Hilfen "Manforter Laden", und einem Netzwerk für soziale Gerechtigkeit.

Zielgruppen

Bewohnerinnen der Stadtteile, Senioren, Menschen mit Behinderung, Kinder, Jugendliche und Familien, Migrantinnen, Menschen in sozialen Notlagen, Arbeitslose.

Beteiligte Träger und Gemeinden

Diakonisches Werk des Kirchenkreises Lennep, Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid, Diakonisches Werk im Kirchenkreis Leverkusen und die 13 Kirchengemeinden des Kirchenkreises, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Wuppertal gGmbH, Kirchengemeinde Wichlinghausen, Diakonie Düsseldorf und Kirchengemeinden, Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Diakonisches Werk an Sieg und Ruhr, Evangelische Kirchengemeinde Lindlar, Bergische Diakonie Betriebsgesellschaft m.b.H. Aprath.

Netzwerkpartner

Kommunen, unter anderem Stadt Leverkusen, Stadt Wuppertal, Migranten-selbsthilfevereine, Familienbildungsstätten, Bergische Musikschule, Bürgervereine, Ehrenamtliche.

Landesverband ist die Diakonie Rheinland- Westfalen-Lippe.

Weltenbummler - ein Angebot für Flüchtlingskinder

Viele Flüchtlingsfamilien in Leverkusen leben mit ihren Kindern auf engstem Raum in Flüchtlingseinrichtungen. Die vorhandenen Kita-Plätze reichen nicht aus, um den Bedarf der Familien zu decken.

Eltern und Kinder haben wenige Möglichkeiten, sich in unserem Kulturkreis zurechtzufinden, da Außenkontakte oft fehlen. Hierzu möchten das Diakonische Werk Leverkusen vor allem den Kindern Raum geben und die Familien entlasten. In der Tagespflege werden Flüchtlingskinder von Fachkräften gezielt gefördert, um so die Basis für die Integration zu schaffen:

 

  • Entspannung der räumlichen Situation für die Familien
  • Individuelle Förderung der Kinder im Rahmen der Tagespflege
  • Schuleignung bis zum Schuleintritt herstellen
  • Kindern Regelmäßigkeit vermitteln, strukturierter Tagesablauf
  • Behutsames Kennenlernen des neuen Kulturkreises
  • Heranführung an eine neue Sprache


Bis zu neun Kinder werden in der Alten Landstraße betreut. Ein Betreuungsrahmen von bis zu sechs Stunden täglich, etwa 09.00 bis 15.00 Uhr ist geplant. Die Kinder werden im Vorfeld durch die Eltern angemeldet. Die Kontaktaufnahme mit den Eltern erfolgt in Kooperation mit den Mitarbeiter/-innen des interkulturellen Kompetenzzentrums. In den Räumen in der Alten Landstraße 82 in Küppersteg gibt es einen Ruheraum für den Mittagschlaf, in den sich die Kinder auch während der Freispielphasen zurückziehen können. Zur Verfügung stehen außerdem ein Bewegungs- und ein Gruppenraum, in dem auch das Mittagessen eingenommen wird sowie Sanitäreinrichtungen und ein Wickelplatz. Das Außengelände des angrenzenden Familienzentrums kann mit genutzt werden, um weitere Kontaktmöglichkeiten zu Gleichaltrigen herzustellen. Innerhalb der Tagespflege wird es ein offenes Café für die Eltern geben, um den Kontakt über die Bring- und Abholzeiten hinaus zu sichern. Dort können sich die Eltern begegnen und sowohl miteinander wie auch mit der Fachkraft ins Gespräch kommen.

Wiedereröffnung der Kita "Martin-Luther-Haus"

 

Viel Licht und helle Farbtöne prägen die neue Kita "Martin-Luther-Haus". Eltern, Kinder, Mitarbeiter und auch die Verantwortlichen im Kita-Verbund und im Presbyterium freuen sich gemeinsam über die Wiedereröffnung.

In seiner Ansprache zitierte Bernd-Ekkehard Scholten den Namensgeber der Kita, Martin Luther: "Mit jedem Kind, das dir begegnet, ertappst du Gott auf frischer Tat", soll er gesagt haben. Und in dem Sinne sei die Kita eine große Gottesbegegnungsstätte. Kindgerecht präsentierte Scholten den Kleinen das Playmobil-Modell des Reformators.

Ulrich Freund, Vorsitzender des Presbyteriums der Kirchengemeinde Küppersteg-Bürrig unterstrich, dass dieses glückliche Ende der Kita vor zwei Jahren nicht absehbar gewesen sei. Gemeinsam mit der Elternschaft sei es gelungen, die Kita kostengünstiger zu bauen und so die ursprünglichen Schließungspläne abzuwenden. Das hat allerdings auch seinen Preis, denn rund eine halbe Million Euro trägt die Gemeinde. "Doch es hat auch die Zusammengehörigkeit in der Gemeinde geprägt", so Freund.

Durch den Umbau können jetzt auch unter Dreijährige betreut werden und aus der zweigruppigen Einrichtung wurde eine dreigruppige. Räume, die vorher für Gottesdienste oder auch Jugendarbeit genutzt wurden, sind einbezogen worden und entsprechen dem heutigen Standard. Den Kindern steht somit eine Grundfläche von 830 Quadratmetern zur Verfügung.

Alle Räume befinden sich im Erdgeschoss, jede Gruppe verfügt über zwei Nebenräume sowie eine Pflegeeinheit. Die KiTa wird vom Verbund evangelischer Kindertagesstätten und Familienzentren im Kirchenkreis Leverkusen betrieben.

Im Dezember 2014 zog die KiTa in das benachbarte ehemalige Pfarrhaus um. Der Umzug in das Provisorium und die anschließenden Entkernungsarbeiten in den bisherigen KiTa-Räumen erfolgten in Eigenleistung von KiTa-Eltern und Gemeindemitgliedern. Bis August 2015 fanden die Umbauarbeiten statt. Auch den Umzug aus dem Pfarrhaus zurück in die neuen Räume stemmten KiTa-Eltern und Gemeindemitglieder wieder gemeinsam. Am 12. August 2015 konnte der reguläre Betrieb der neuen KiTa starten.

Die Kosten der Baumaßnahmen belaufen sich nach derzeitigem Stand auf rund 856.000 Euro. Hiervon übernimmt die Stadt Leverkusen 308.000 Euro in Form eines Investitionszuschusses für den U3-Ausbau. Etwa 15.000 Euro gingen an Spenden und Ausstattungs-Fördermitteln ein. Den Rest in Höhe von voraussichtlich 533.000 Euro trägt die Evangelische Kirchengemeinde Küppersteg-Bürrig als Bauherrin, in übergemeindlicher Solidarität unterstützt vom Gesamtverband Evangelischer Kirchengemeinden in Leverkusen. Die Einnahmen des laufenden KiTa-Betriebs decken nicht die laufenden Kosten der Einrichtung. Die Kirchengemeinde wendet dafür zirka 45.000 Euro jährlich auf.

 

Ansprechpartnerin

Sabine Kall

Dipl.-Journalistin, M. A. Sozialmanagement


Auf dem Schulberg 8
51399 Burscheid

Telefon 02174-89 66-150
Mobil 0157-77 20 82 10
Sabine.kall@diakonie-leverkusen.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bedeutet für uns vor allem eins: 

Beziehungspflege. Dabei gibt das Diakonische Werk des Kirchenkreises Leverkusen gerne Einblicke in die verschiedenen Arbeitsfelder.

Wir möchten Kommunikation nach innen und außen pflegen, ermöglichen und erleichtern. Das geschieht unter anderen durch:

 

Pressearbeit

Erstellung von Pressemitteilungen und Kontaktpflege zu Medien

Veröffentlichungen

Redaktion und Erstellung von Infobroschüren oder Flyern, 
Erstellung und Herausgabe der Mitarbeiterzeitung "Netzwerk"
Erstellung von Beiträgen für die Sendung "Himmel und Erde" - Kirche im Privatfunk bei Radio Leverkusen

Internetpräsenz

Neuigkeiten aus der Arbeit des Diakonischen Werks und Pflege der Homepage

Gegen sexuellen Missbrauch

„Irgendwie haben es alle im Ort gewusst“…

Im Zentrum der Arbeit der Aufarbeitungskommission stehen die Erfahrungen der Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugend von sexuellem Missbrauch betroffen waren. Betroffene erzählen in eigenen Worten über ihre Vergangenheit, ihre Wünsche, ihre Sorgen und ihre Hoffnungen. www.geschichten-die-zaehlen.de

 Ziel ist ein besseres Verständnis des Ausmaßes und der Folgen von sexuellem Kindesmissbrauch in der Gesellschaft führen. Vor allem aber sollen die Berichte dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche in Zukunft in ihren Familien und in Einrichtungen sicher leben können.

Das Diakonische Werk Leverkusen hat eine Null-Toleranz-Haltung gegenüber sexuellem Missbrauch und möchte auf dieses Projekt aufmerksam machen, um aufzuklären und um das Schweigen zu brechen.

Weitere Infos zum Download.