WGL gibt 1000 Euro an den Manforter Laden

Alle waren begeistert vom Familienwochenende in der Jugendherberge Panabora

"Die WGL kümmerst sich nicht nur um die Grundstücke und Wohnungen, sondern engagiert sich auch für sinnvolle soziale Initiativen", sagt Wolfgang Mues, Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Leverkusen. "Deshalb haben wir dem Manforter Laden 1000 Euro für eine Familienwochenende zur Verfügung gestellt."

Angeregt hatte die Spende Aufsichtsratsmitglied Hermann Josef Kentrup. Beide bekamen als Dank ein Bild, das die Familien mit Erinnerungen an das Wochenende vom 13. bis 15. Mail 2017 in der Jugendherberge Panabora in Waldbröl zusammengestellt haben.

Noch immer berichten die Mütter ganz begeistert von ihren Erlebnissen: "Wir hatten eine Art abgeschlossenen Dorf für uns. Dort haben wir gewohnt", berichtet Sonja D.. Neun Familien mit kleinen Kindern, eine bunte Mischung verschiedener Kulturen (Iran, Irak, Polen, Marokko, Türkei und Aserbaidschan), viel Spaß, Nachtwanderungen und Gespräche "wir haben fast die ganze Nacht gequatscht" - prägten die Atmosphäre beim Familienwochenende. Für Sonja war es das erste Mal, dass sie mit ihren Kindern (ein, vier und zehn Jahre alt) mal weiter wegfahren konnte. "Die Kinder waren glücklich und wir Mütter waren es auch."

Familien, die den Manforter Laden aufsuchen, können sich meistens keinen Urlaub leisten. Mit dem Familienwochenende für insgesamt 40 Personen) sollte den Familien ermöglicht werden, ein intensives Naturerlebnis zu erfahren - fernab von Computer, Fernseher und Straßenlärm. Gleichzeitig konnten die Mitarbeiterinnen sich ein Bild von der gesamten Familie machen, da auch Väter mitfahren konnten. Dies bietet langfristig einen Anknüpfungspunkt, die Väter zu motivieren, sich mehr in der Erziehung der Kinder zu engagieren und eine tragfähige Beziehung zu den Kindern aufzubauen. Ziel ist, die Stabilität der familiären Strukturen zu stärken. Mit einem Teil des Geldes kann in den Sommer- oder Herbstferien noch ein Ausflug realisiert werden.

Jahresbericht der Schuldnerbertungsstellen in Leverkusen 2016

Auslöser für Überschuldung sind Arbeitslosigkeit/reduzierte Arbeitszeit (27,5%), Einkommensarmut (10,4%), gescheiterte Selbständigkeit (9,1%) Konsumverhalten (8,9%), Krankheit (8,6%) und Scheidung/Trennung (8,1%).

Somit stellen externe Faktoren, auf die die Betroffenen keinen Einfluss haben wie Arbeitslosigkeit, Scheidung oder Krankheit mit rund 46% aller Fälle die größte Gruppe der Überschuldungsauslöser dar.Etwa ein Drittel der Ratsuchenden haben Schulden bis 10.000 Euro, die Hälfte der Ratsuchenden hat Verpflichtungen zwischen 10.000 und 50.000 Euro.

Das Insolvenzverfahren war das meist genutzte Instrument zur Schuldenregulierung:
Zwei Drittel der Fälle waren Insolvenzberatungsfälle und ein Drittel waren allgemeine Schuldnerberatungsfälle. Ziel der Beratung ist dann nicht nur die Entschuldung sondern auch die Befähigung, wieder die Kontrolle über das wirtschaftliche Handeln zu erlangen. Neben einer Analyse der Einnahme- und Ausgabesituation geht es auch um das Trainieren von Alltagskompetenzen wie z. B: das Ausfüllen Formularen, die Ablage wichtiger Schriftstücke oder auch das Öffnen der Post.

Der ausführliche Bericht der Leverkusener Schuldnerberatungsstellen hier zum Download.

Schuldnerberatung beim 9. ConneXions-Day

 

Die Schuldnerberatung des Diakonischen Werks präsentierte sich beim diesjährigen Connexion-Day an der Opladener Kollegschule. Thomas Raddatz stand mit seinen Kollegen für Fragen rund um Geld und Schulden zur Verfügung. Insgesamt nahmen über 500 Schülerinnen und Schüler teil.

Um mit den Jugendlichen in Kontakt zu kommen, konnten sie einen Test zum Internetshopping ausfüllen.

Beispielsweise: "Du findest das im Internet bestellte Computerspiel langweilig"
a) ich muss es trotzdem bezahlen
b) ich kann es zurückschicken und brauche es nicht bezahlen

Spielerisch soll der bewusste Umgang mit Geld gelernt werden, außerdem wirbt die Schuldnerberatung so für den Kursus "Fit fürs Leben", der an Schulen angeboten wird.

 

Sommerfest im Manforter Laden

 

Am Sonntag, den 28.08.2016 um 12:00 Uhr war es wieder  soweit. Bei strahlendem Sonnenschein fand das alljährliche MaLa Fest unter dem Motto „Wir sind alle Kinder dieser Welt“ statt. Begrüßt wurden die Besucher mit dem gleichnamigen Lied, die die Kinder vorher beim Spiel-und Bastelspaß einstudiert haben.

Mit einem bunten Rahmenprogramm für Groß und Klein hatten die Kinder die Möglichkeit mit ihrem Laufzettel verschiedene Stationen zu entdecken. Ein großes Highlight waren dieses Jahr die selbstgemachten Kerzen. Hier zeigten sich die Kinder sehr geduldig, denn der Entstehungsprozess einer Kerze dauerte etwas länger, aber umso schöner waren die Ergebnisse am Ende. Zur selbstgemachten Kerze konnten die Kinder den passenden Kerzenständer aus Holz bunt gestalten und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Außerdem konnten die Kinder einen Schlüsselanhänger basteln, ihr Fußballtalent beim Torwandschießen unter Beweis stellen, ein buntes Mosaikweltbild aus Bügelperlen gestalten oder eine Flugkarte mit Wünschen für die Welt anzufertigen.

Am Ende des Festes wurden diese Flugkarten mit einem Luftballon steigen gelassen. Bereits erste Flugkarten wurden von Findern an den Manforter Laden zurückgeschickt, denn der Ballon der am weitesten fliegt, erhält einen kleinen Preis. Also Augen auf beim Spazieren, vielleicht finden auch Sie einen Luftballon mit Wünschen aus dem Manforter Laden und verhelfen einen kleinen Besucher vom Fest zu seinem Glück.

„Das Fest war ein voller Erfolg“, so die Mitarbeiter des Manforter Ladens. „Die gute Stimmung, das tolle Wetter, die strahlenden Kinder und die glücklichen Eltern haben dazu beigetragen. Wir freuen uns schon aufs kommende Jahr und sitzen bereits an den ersten Vorbereitungen. Auch möchten wir uns bei den Sponsoren der Tombola (Sparkasse Leverkusen, EVL, Avea, Aqualand Köln, Richter, Rathaus Galerie, Gartencenter Selbach, Autohaus Dresen) bedanken, die unsere Tombolakiste mit tollen Preisen gefüllt haben. Hierauf freuen sich die Kinder und die Eltern immer besonders. Dieses Jahr wurden 250 Geschenke gesponsert. Das ist wirklich toll, dass wir von naheliegenden Institutionen und Geschäften unterstützt werden“.
Mal schauen mit welchem Thema uns der Manforter Laden wieder nächstes Jahr überrascht. Nähere Informationen zum Manforter Laden finden Sie unter www.manforter-laden.de

"Rauswerffest" in der Tagespflege für Flüchtlingskinder

Fünf Kindergartenkinder in den Schuleintritt verabschiedet

Fünf der neun Kinder, die in diesem Jahr die Tagespflege für Flüchtlinge besuchen, wurden verabschiedet. Im Gegenzug wurden fünf neue Kindergartenkinder, die nun nachrücken können, von der Leiterin Britta Weise und ihrem Team begrüßt.

Gemeinsam mit den Familien fand ein großes Fest auf der Wiese statt. Die syrischen, afghanischen, irakischen und mazedonischen Familien tranken zusammen Kaffee und genossen den warmen Tag im Schatten der Partyzelte.
"Die angehenden I-Dötzchen haben viel gelernt und können sich schon gut auf Deutsch verständigen", freut sich Britta Weise.
Damit die Kinder nicht nur gut vorbereitet sind für die Schule sondern auch gut ausgestattet, hat sie über Spenden Schultornister organisiert.

Einen Tornister hat Ulrike Harter über ein Kunstprojekt finanziert. Im Rahmen einer Ausstellung brachte sie Geld für Tornister, aber auch Stifte, Hefte und Turnbeutel zusammen. Ihrem "Schützling" Bobo überreichte sie persönlich den nagelneuen Tornister und eine große Schultüte.

 

 

GLIM Stadtteilversammlung am 27.06.2016 in Manfort

 

Diakonisches Werk Leverkusen präsentiert Ergebnisse der Befragung in Manfort

Stadtteilfeste veranstalten, Stadtteilcafé einrichten, Säuberungsaktionen initiieren, Verschönerungen von Außengeländen z.B. an den Hochhäusern – aus der Befragung durch das Projekt GLIM (gemeinsam leben in Manfort) konturieren sich erste Themen.

In der gut besuchten Stadtteilversammlung am 27.06.2016 in der Wolfgang-Obladen-Halle (knapp 100 Beteiligte) wurden drei Projektgruppen gebildet zu den Themenbereichen

  •   Verkehr, Bedrohungen und Gebäude
  •  Treffpunkte, Freizeit und Grünflächen
  •  Geschäfte, Nahversorgung, Schule & Kitas, Menschen & Nationen

 In den Gruppen werden unterschiedliche Vertreter Manforts tätig wie z.B. Einwohner/-innen, Vertreter der lokalen Ökonomie oder Vertreter von sozialen Einrichtungen, Kitas, Schule, Kirchengemeinden, Vereine und ggf. auch politische Vertreter. Die Untergruppen werden jeweils von einem GLIM-Teammitglied moderiert, begleitet und unterstützt.
Zu Beginn klären die Untergruppen in einem „Realitätscheck“ für die im Programm genannten Ideen, ob sie umsetzbar sind und stecken den Zeitrahmen ab. Die Gruppen entscheiden selbst, welchen Themen sie sich zuerst widmen wollen und wie sie diese aktiv angehen und umsetzen möchten. Hierfür ist es wichtig, dass die Untergruppen in den Austausch mit der Stadt und der Politik gehen.

 

Interessierte können sich für eine Teilnahme noch bei der Projektkoordinatorin Hanna Dedden melden unter: 0214-382 724 oder per Mail an hanna.dedden@diakonie-leverkusen.de

Die drei Gruppen treffen sich das erste Mal an folgenden Tagen:

Gruppe 1:
Verkehr, Bedrohungen und Gebäude 26. Juli 18.00 Uhr

Gruppe 2:
Treffpunkte, Freizeit und Grünflächen 
19. Juli 19.00 Uhr

Gruppe 3:
Geschäfte, Nahversorgung, Schule & Kitas, Menschen & Nationen  
18. Juli 18.00 Uhr

 

Pfarrer Hans Höroldt, Leiter des Diakonischen Werks Leverkusen und Leiter des Projekts verdeutlichte bei der Versammlung: „Sie sind gefragt, nur gemeinsam können wir die Impulse aufnehmen und einen Beitrag zur Lösung der Probleme entwickeln.“
Nicht jammern sondern Ärmel aufkrempeln: das ist die Devise des Projekts. Die „aktivierende Befragung“, die im Frühjahr 2016 stattfand, hat zum Ziel, dass sich die Bürgerinnen und Bürger bei der Gestaltung ihres Stadtviertels einbringen.

Gefördert wird das Projekt des Diakonischen Werks Leverkusen über das Landesprogramm „NRW hält zusammen…für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“ vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Es richtet sich an die Menschen, die in Manfort leben und hat das Ziel, ihr Leben im Stadtteil zu verbessern.

Im ersten Schritt wurden 42 Akteure im Stadtteil befragt, beispielsweise die Kirchengemeinden, Kitas, Familienzentren oder auch Kleingartenvereine, also alle Organisationen, die in Manfort etwas anbieten. Die Vereine und Institutionen haben dargestellt, wie ihre Angebote aussehen, wurden als Kenner des Quartiers aber auch danach gefragt, welche Potentiale sie im Stadtteil sehen und wo mögliche Probleme liegen. Im zweiten Schritt wurden 24 wirtschaftliche Akteure befragt, etwa Kioskbesitzer, Gemüsehändler oder Imbissbetreiber.

Schließlich wurden haben auch 186 Bürgerinnen und Bürger ihre Einschätzung abgegeben. Geschulte Studenten haben diese Befragung in unterschiedlichen Straßen in Manfort durchgeführt.

Die Auswertung der Ergebnisse wurde in der Versammlung präsentiert. Das Rahmenprogramm bildeten auch kulturelle Beiträge, von der Tamilischen Gemeinde, der TSG Leverkuen und dem Posaunenchor der ev. Kirchengemeinde Manfort. Gemeinsam zündeten die Beteiligten am Ende „das Wunder von Manfort“ mit einer Wunderkerze und unterstrichen so ihren gemeinsamen Willen zur Veränderung.

5 Jahre - 5000 Beratungen im Arbeitslosenzentrum & MEHR!

Im Februar 2011 ging das Arbeitslosenzentrum in der Trägerschaft des Diakonischen Werkes Leverkusen und des gemeinnützigen Vereins Wechselwirkung e.V.in der Schulstr. 5 in Leverkusen-Wiesdorf an den Start. Die Finanzierung erfolgt durch das Land NRW, ESF-Fördermittel, Spendengelder und Eigenmitteln der Evangelischen Kirche.

Als Ort der sozialen Begegnung für Erwerbslose, in zentraler Lage in Leverkusen, bietet das ALZ seit Jahren vielfältige, niedrigschwellige  Hilfsangebote, die von sehr vielen Menschen unterschiedlichster Nationalität in Anspruch genommen werden.

Primär kommen langzeitarbeitslose Menschen mit unterschiedlichen Vermittlungs-hemmnissen wie fehlende Deutschkenntnisse, gesundheitliche Einschränkungen, fehlende Schul- und Berufsabschlüsse etc. ins ALZ.

Für viele anerkannte Flüchtlinge wurde das ALZ im Verlauf der letzten 1,5 Jahre eine wichtige Anlaufstelle, um direkt Hilfe zu bekommen.

Seit 2012 kommen pro Jahr  mehr als 1.000 Besucher ins ALZ.

Die Bewältigung unserer umfangreichen Aufgaben ist seit Beginn des Arbeitslosenzentrums nur durch die wertvolle Mithilfe vieler ehrenamtlich aktiver Menschen gewährleistet.
Im Arbeitslosenzentrum arbeiten neun Ehren- und zwei Hauptamtler/innen.

Unsere Hilfsangebote:

· Informationen zum SGB II, SGBIII, SGB XII sowie zu angrenzenden Sozialrechtsgebieten

· Weitervermittlung zur Erwerbslosenberatungsstelle der Diakonie und der Katholischen
  Jugendagentur sowie zu Fachdiensten wie Schuldner-, Verbraucherberatungsstelle,
  Sozialpsychiatrisches Zentrum, etc.

· Unterstützung durch unsere ehrenamtlich Tätigen beim  Begleitdienst / Deutschkurs/ bei
  Fragen zum PC (Hard- oder Software) / beim Erstellen von Bewerbungsunterlagen und
  beim Arbeitslosenfrühstück

 

Unsere zusätzlichen Veranstaltungen:

· Veranstaltungen der Verbraucherzentrale zu Verbraucherthemen wie Strom sparen,
  Handy Kostenfallen, Versicherungsrecht, Internetabzocke etc.

· Kulturelle Abendveranstaltungen wie z.B. Lesungen, Diskussionsrunden zu politischen
  Themen wie TTIP etc.

· Projektgruppen

 

Unsere Netzwerkpartner:

· Diakonie interne Beratungsstellen

· Städtische Beratungsstellen und Fachdienste wie Flüchtlingsrat, ProFamilia,
  Caritas-Fachdienst für Migration und Integration etc.

 

Mit welchem Anliegen komme ich ins ALZ?

  • Ich brauche Unterstützung, um meinem ALG I oder ALG II -Antrag auszufüllen, da ich die Fragen nicht verstehe oder da mir Deutschkenntnisse fehlen.
  • Ich brauche Hilfe, da ich noch nie eine Onlinebewerbung geschrieben, verschickt habe.
  • Ich verstehe meinen Leistungsbescheid vom Jobcenter nicht. Wie wird mein zusätzliches Einkommen vom Jobcenter berechnet?
  • Welche Rechte und Pflichten habe ich als Arbeitsloser?
  • Steht mir Mehrbedarf zu und wenn ja, in welcher Lebenssituation?
  • Ich brauche Hilfe beim Ausfüllen der Formulare zur Beantragung des Bildungs- und Teilhabepakets
  • Wie bekomme ich Kindergeld/ Wohngeld/ oder den Kinderzuschlag etc.
  • Wer erklärt mir eine Eingliederungsvereinbarung?
  • Wie finde ich passende Stellenangebote- wer hilft mir bei der Jobbörsenrecherche?
  • Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche unter Berücksichtigung meiner persönlichen Voraussetzungen
  • Wie kann ich einen Handyvertrag, eine Versicherung z.B. kündigen?

 

Auf dem Foto (von links): Hans Hörodlt, Leiter des Diakonischen Werks, Reinhard Krüger, Mitarbeiter im Arbeitslosenzentrum, Carola Voß, Koordinatorin im Arbeitslsosenzentrum, Thomas Holtzmann, Fachbereichtsleiter im Diakonischen Werk Leverkusen, Michael Sabel, ehrenamtlicher Mitarbeiter

Fit fürs Leben: ein Präventionsprojekt des Diakonieschen Werks Leverkusen

Was muss ich bei Smartphone-Verträgen beachten? Wo sind Fallstricke bei Mietverträgen? Wie kann ich für meine Rente vorsorgen?

Bei dem Projekt „Fit fürs Leben“ geht es um alle Themen aus dem Bereich Finanzen.

„Fit fürs Leben“ ist ein Präventionsprogramm, das gefördert wird durch Zuwendungen der Evangelischen Kirche im Rheinland, durch eine landeskirchliche Kollekte. Das Projekt ist so konzipiert, dass die Jugendlichen in zwölf Unterrichtsmodulen in theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten einen Einblick in verschiedene Themenbereiche der Finanz- und Konsumwelt erhalten. Die Durchführung liegt in der Verantwortung von erfahrenen Fachkräften aus der Sozialpädagogik bzw. Verbraucherberatung, die nicht beim Schulträger angestellt sind.

Insgesamt 500 Schülerinnen und Schüler in Leverkusen nehmen in diesem Jahr an dem Projekt teil, an der Käthe-Kollwitz-Schule sind es rund 240.  

Die Koordinatorin an der Käthe-Kollwitz-Schule, Sigrid Jahnke-Schulz, berichtet, wie es zu dem Projekt kam: „Das Diakonische Werk ist an uns herangetreten mit der Idee, eine Präventionsangebot zu machen und damit bei Jugendlichen bereits anzusetzen.“

Ziel ist, dass Menschen gar nicht erst in Schuldenfallen hineingeraten und sich dann mühsam mit Hilfe der Schuldnerberatung herausarbeiten müssen.

Das Projekt ist 2009 gestartet, die Unterlagen werden aber kontinuierlich aktualisiert, gerade weil etwa Smartphone-Abos und Internet-Angebot eine viel größere Bedeutung haben.

Justus Höhr hat selbst schon die Erfahrung gemacht und ein Musikangebot abonniert. „Ich musste zahlen, habe aber nie Musik auf dem Handy gehabt. Durch die Kurs weiß ich jetzt, wie ich mich davor schützen kann oder auch rechtlich dagegen vorgehen kann.“

Die Jugendlichen erfahren in den Modulen vieles über Mietverträge, Kosten für die Wohnungseinrichtung, Gehaltsabrechnungen oder auch Sozialversicherungen.

Die Schüler erhalten Fallgeschichten und diskutieren in Gruppenarbeit mögliche Lösungen - da geht es beispielsweise darum, ob ein neues Auto angeschafft wird oder ob der Jahresurlaub wichtiger ist, denn bei der Erstellung eines Haushaltsplan wird auch schon mal deutlich: beides auf einmal geht nicht. Und das ist auch ein wichtiger Bestandteil der Prävention: eine Portion Realismus, damit die Jugendlichen sich darüber klarwerden, was eine Wohnung und eine Haushaltsführung kostet und gar nicht erst in die Schuldenfalle tappen.  

Ostergrüße aus der Kinder-Tagespflege

Acht Jungs und ein Mädchen halten die Erzieherinnen in der Tagespflege für Flüchtlingskinder auf Trab. Die neuen kommen mittlerweile regelmäßig und werden von ihren Eltern morgens gebracht und gegen 15.00 Uhr wieder abgeholt. 

Inzwischen verstehen die Kinder vieles auf Deutsch und können auch einige Wort sagen. Die Erzieherinnen haben versucht,  ihnen mit Bildern, Geschichten und selbstgebastelten Osterkörbchen das Osterfest nahe zu bringen. Die Kinder hatten großen Spaß bei der Suche der versteckten Körbchen, gefüllt mit ein paar Süßigkeiten und Zahnbürste und Zahnpasta. Ab jetzt steht nämlich die systematische Zahnpflege auf dem Plan. 

GLIM - Gmeinsam leben in Manfort"

Gemeinsam leben in Manfort – kurz Glim, so lautet der Name des Projekts des Diakonischen Werks Leverkusen in Manfort. Es geht um eine „aktivierende Befragung“ mit dem Ziel, dass die Bürgerinnen und Bürger selbst aktiv werden bei der Gestaltung ihres Stadtviertels.

Gefördert wird das Projekt über das Landesprogramm „NRW hält zusammen…für ein Leben ohne Armut und Ausgrenzung“ vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Projekt richtet sich an Kinder ab vier Jahren, Jugendliche und Familien die im Stadtteil Manfort leben und hat das Ziel ihr Leben im Stadtteil zu verbessern. Daher der Name „GLIM- Gemeinsam leben in Manfort“.

Im ersten Schritt der sollen die Akteure im Stadtteil befragt werden, dazu zählen beispielsweise die Kirchengemeinden, Kitas, Familienzentren oder auch Kleingartenvereine.  Die Vereine und Institutionen können skizzieren, welche Angebote sie in petto haben, werden als Kenner aber auch danach gefragt, welche Potentiale sie im Stadtteil sehen und wo mögliche Probleme liegen.
Im zweiten Schritt werden die wirtschaftlichen Akteure befragt, das können Kioskbesitzer, Gemüsehändler oder Imbissbetreiber sein.

Schließlich werden natürlich auch die Bürgerinnen und Bürger um ihre Einschätzung gebeten. Hierzu wird die Befragung in unterschiedlichen Straßen in Manfort von geschulten Studenten durchgeführt. Sie alle verfügen über einen Dienstausweis, den die Bürger sich zeigen lassen können.  Im Vorfeld wurden die Bewohner und Bewohnerinnen über Informationspostkarten über die Befragung informiert.

Nach der Auswertung werden die Ergebnisse in einer Versammlung präsentiert, möglicherweisen bilden sich dann thematische Untergruppen.

Sinn der aktivierenden Befragung ist, dass sich die Bürgerinnen und Bürger auch selbst bei der Umsetzung der Aktivitäten beteiligen. Hier geht es nicht nur darum, der Politik und Verwaltung ein Forderungspaket zu überreichen, sondern auch selbst die Ärmel hoch zu krempeln und mit unserer Hilfe Angebote und kleine Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Die Ergebnisse sollen dann aber auch in die weiteren Planungen der Stadt für diesen Stadtteil einfließen.

Drei Mitarbeiter/-innen der Diakonie arbeiten in dem Projekt: Julia Tacir, Hanna Dedden und Markus Wundes, die Projektleitung liegt bei Pfarrer Hans Höroldt.

 

 

 

 

Manforter Laden-Team im Sozialhäuschen auf dem Wiesdorfer Weihnachtsmarkt

Einen ganzen Tag lang hat das Team des Manforter Ladens gemeinsam mit anderen Partnern der "Frühen Hilfen" in Leverkusen den Stand im Sozialhäuschen betrieben. Neben Info-Material gab es vor allem viele Gespräche. Dabei haben die Mitarbeiterinnen nicht einfach gewartet, bis sich eine Person an den Stand begab.

Sie alle gingen aktiv auf Mütter mit Kindern zu, um sie über die verschiedenen Angebote in den Stadtteilen zu informieren und einladen.

Zum fünften Mal - Sternschnuppenaktion der Bayer Vital

Zum fünften Mal konnten das Diakonische Werk und die Katholische Jugendagentur bei der Sternschnuppenaktion von Bayer Vital GmbH teilnehmen. Zu Weihnachten wurden 80 Bedürftige mit Geschenken bis zu einem Wert von 30 Euro von den Mitarbeitern der Bayer Vital - natürlich anonym - beschenkt.

Hierzu haben die Mitarbeiter der Behindertenhilfe, des Betreuungsvereins und der neuen arbeit 40 Menschen ausgesucht und deren Wünsche an Bayer Vital weitergeleitet. Diese Wünsche hingen im November in Form von Sternen an einem Weihnachtsbaum im Eingangsbereich von Bayer Vital. Jeder Mitarbeiter konnte sich dann einen Stern aussuchen und das Geschenk besorgen.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Jutta Derr, einer Mitarbeiterin von Bayer Vital. Wir danken an dieser Stelle, auch im Namen der Menschen die wir begleiten und betreuen, Bayer Vital und insbesondere Frau Derr für diese wundvolle Aktion.

Modellregion "Wir sind Nachbarn. Alle"

Bunte Vielfalt und gemeinsame Lernpartnerschaft zwischen Rhein, Ruhr und Wupper

Ein Netzwerk von sieben großen und kleinen Trägern, insbesondere der regionalen Diakonie sowie Kirchengemeinden entwickelt ihre jeweiligen sozialraumorientierten Angebote gemeinsam weiter.

Die Region zwischen Essen, Wuppertal und Köln umfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Räume, vom großstädtischen Ballungsraum über Klein- und Mittelzentren bis hin zu eher abgelegenen ländlichen Raum.

Vernetzung und sozialraumorientierte Arbeitsansätze werden intern zwischen Kirchengemeinden und diakonische Unternehmen aber auch nach außen praktiziert. Die verschiedenen Ansätze sollen dargestellt werden, und auch Aspekte wie Wirksamkeit und Nachhaltigkeit sollen untersucht und verglichen werden.

Die Projekte erstrecken sich von der Umsetzung einer seniorengerechten Quartiersentwicklung und eines telefonischen Besuchsdienstes für Senioren über die Einrichtung eines Cafés, eines Veranstaltungsraums und eines Cateringangebotes als Integrationsbetrieb bis hin zu einem Stadtteilzentrum, dem Zentrum für frühe Hilfen "Manforter Laden", und einem Netzwerk für soziale Gerechtigkeit.

Zielgruppen

Bewohnerinnen der Stadtteile, Senioren, Menschen mit Behinderung, Kinder, Jugendliche und Familien, Migrantinnen, Menschen in sozialen Notlagen, Arbeitslose.

Beteiligte Träger und Gemeinden

Diakonisches Werk des Kirchenkreises Lennep, Evangelische Stadtkirchengemeinde Remscheid, Diakonisches Werk im Kirchenkreis Leverkusen und die 13 Kirchengemeinden des Kirchenkreises, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Wuppertal gGmbH, Kirchengemeinde Wichlinghausen, Diakonie Düsseldorf und Kirchengemeinden, Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Diakonisches Werk an Sieg und Ruhr, Evangelische Kirchengemeinde Lindlar, Bergische Diakonie Betriebsgesellschaft m.b.H. Aprath.

Netzwerkpartner

Kommunen, unter anderem Stadt Leverkusen, Stadt Wuppertal, Migranten-selbsthilfevereine, Familienbildungsstätten, Bergische Musikschule, Bürgervereine, Ehrenamtliche.

Landesverband ist die Diakonie Rheinland- Westfalen-Lippe.

Weltenbummler - ein Angebot für Flüchtlingskinder

Viele Flüchtlingsfamilien in Leverkusen leben mit ihren Kindern auf engstem Raum in Flüchtlingseinrichtungen. Die vorhandenen Kita-Plätze reichen nicht aus, um den Bedarf der Familien zu decken.

Eltern und Kinder haben wenige Möglichkeiten, sich in unserem Kulturkreis zurechtzufinden, da Außenkontakte oft fehlen. Hierzu möchten das Diakonische Werk Leverkusen vor allem den Kindern Raum geben und die Familien entlasten. In der Tagespflege werden Flüchtlingskinder von Fachkräften gezielt gefördert, um so die Basis für die Integration zu schaffen:

 

  • Entspannung der räumlichen Situation für die Familien
  • Individuelle Förderung der Kinder im Rahmen der Tagespflege
  • Schuleignung bis zum Schuleintritt herstellen
  • Kindern Regelmäßigkeit vermitteln, strukturierter Tagesablauf
  • Behutsames Kennenlernen des neuen Kulturkreises
  • Heranführung an eine neue Sprache


Bis zu neun Kinder werden in der Alten Landstraße betreut. Ein Betreuungsrahmen von bis zu sechs Stunden täglich, etwa 09.00 bis 15.00 Uhr ist geplant. Die Kinder werden im Vorfeld durch die Eltern angemeldet. Die Kontaktaufnahme mit den Eltern erfolgt in Kooperation mit den Mitarbeiter/-innen des interkulturellen Kompetenzzentrums. In den Räumen in der Alten Landstraße 82 in Küppersteg gibt es einen Ruheraum für den Mittagschlaf, in den sich die Kinder auch während der Freispielphasen zurückziehen können. Zur Verfügung stehen außerdem ein Bewegungs- und ein Gruppenraum, in dem auch das Mittagessen eingenommen wird sowie Sanitäreinrichtungen und ein Wickelplatz. Das Außengelände des angrenzenden Familienzentrums kann mit genutzt werden, um weitere Kontaktmöglichkeiten zu Gleichaltrigen herzustellen. Innerhalb der Tagespflege wird es ein offenes Café für die Eltern geben, um den Kontakt über die Bring- und Abholzeiten hinaus zu sichern. Dort können sich die Eltern begegnen und sowohl miteinander wie auch mit der Fachkraft ins Gespräch kommen.

Wiedereröffnung der Kita "Martin-Luther-Haus"

 

Viel Licht und helle Farbtöne prägen die neue Kita "Martin-Luther-Haus". Eltern, Kinder, Mitarbeiter und auch die Verantwortlichen im Kita-Verbund und im Presbyterium freuen sich gemeinsam über die Wiedereröffnung.

In seiner Ansprache zitierte Bernd-Ekkehard Scholten den Namensgeber der Kita, Martin Luther: "Mit jedem Kind, das dir begegnet, ertappst du Gott auf frischer Tat", soll er gesagt haben. Und in dem Sinne sei die Kita eine große Gottesbegegnungsstätte. Kindgerecht präsentierte Scholten den Kleinen das Playmobil-Modell des Reformators.

Ulrich Freund, Vorsitzender des Presbyteriums der Kirchengemeinde Küppersteg-Bürrig unterstrich, dass dieses glückliche Ende der Kita vor zwei Jahren nicht absehbar gewesen sei. Gemeinsam mit der Elternschaft sei es gelungen, die Kita kostengünstiger zu bauen und so die ursprünglichen Schließungspläne abzuwenden. Das hat allerdings auch seinen Preis, denn rund eine halbe Million Euro trägt die Gemeinde. "Doch es hat auch die Zusammengehörigkeit in der Gemeinde geprägt", so Freund.

Durch den Umbau können jetzt auch unter Dreijährige betreut werden und aus der zweigruppigen Einrichtung wurde eine dreigruppige. Räume, die vorher für Gottesdienste oder auch Jugendarbeit genutzt wurden, sind einbezogen worden und entsprechen dem heutigen Standard. Den Kindern steht somit eine Grundfläche von 830 Quadratmetern zur Verfügung.

Alle Räume befinden sich im Erdgeschoss, jede Gruppe verfügt über zwei Nebenräume sowie eine Pflegeeinheit. Die KiTa wird vom Verbund evangelischer Kindertagesstätten und Familienzentren im Kirchenkreis Leverkusen betrieben.

Im Dezember 2014 zog die KiTa in das benachbarte ehemalige Pfarrhaus um. Der Umzug in das Provisorium und die anschließenden Entkernungsarbeiten in den bisherigen KiTa-Räumen erfolgten in Eigenleistung von KiTa-Eltern und Gemeindemitgliedern. Bis August 2015 fanden die Umbauarbeiten statt. Auch den Umzug aus dem Pfarrhaus zurück in die neuen Räume stemmten KiTa-Eltern und Gemeindemitglieder wieder gemeinsam. Am 12. August 2015 konnte der reguläre Betrieb der neuen KiTa starten.

Die Kosten der Baumaßnahmen belaufen sich nach derzeitigem Stand auf rund 856.000 Euro. Hiervon übernimmt die Stadt Leverkusen 308.000 Euro in Form eines Investitionszuschusses für den U3-Ausbau. Etwa 15.000 Euro gingen an Spenden und Ausstattungs-Fördermitteln ein. Den Rest in Höhe von voraussichtlich 533.000 Euro trägt die Evangelische Kirchengemeinde Küppersteg-Bürrig als Bauherrin, in übergemeindlicher Solidarität unterstützt vom Gesamtverband Evangelischer Kirchengemeinden in Leverkusen. Die Einnahmen des laufenden KiTa-Betriebs decken nicht die laufenden Kosten der Einrichtung. Die Kirchengemeinde wendet dafür zirka 45.000 Euro jährlich auf.

 

 

Ansprechpartnerin

Sabine Kall

Dipl.-Journalistin, M. A. Sozialmanagement


Auf dem Schulberg 8
51399 Burscheid

Telefon 02174-89 66-150
Mobil 0157-77 20 82 10
Sabine.kall@diakonie-leverkusen.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bedeutet für uns vor allem eins: 

Beziehungspflege. Dabei gibt das Diakonische Werk des Kirchenkreises Leverkusen gerne Einblicke in die verschiedenen Arbeitsfelder.

Wir möchten Kommunikation nach innen und außen pflegen, ermöglichen und erleichtern. Das geschieht unter anderen durch:

 

Pressearbeit

Erstellung von Pressemitteilungen und Kontaktpflege zu Medien

Veröffentlichungen

Redaktion und Erstellung von Infobroschüren oder Flyern, 
Erstellung und Herausgabe der Mitarbeiterzeitung "Netzwerk"
Erstellung von Beiträgen für die Sendung "Himmel und Erde" - Kirche im Privatfunk bei Radio Leverkusen

Internetpräsenz

Neuigkeiten aus der Arbeit des Diakonischen Werks und Pflege der Homepage